Video der Go-no-kata

Ju-no-Kata, Go-no-Kata, Seiryoku-Zen'yo Kokumin-Taiiku-no-Kata
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SJC
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Video der Go-no-kata

Beitrag von SJC » 15.03.2010, 15:50

Hallo,

mal eine Frage an die Katakundigen, was haltet ihr von folgenden zwei Aufnahmen der Go-no-kata?



http://www.dailymotion.com/video/x6tcef ... n_creation

Für mein unwissendes Auge wirkt die erste Aufnahme gut. Bei der zweiten finde ich merkt man noch etwas deutlicher die Kraft des Uke, wobei die Ausführungen dadurch etwas "kantiger" werden.

Bye
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von tutor! » 15.03.2010, 19:18

Go-no-Kata soll unter anderem Kraft und korrekten Krafteinsatz entwickeln - letztlich aber demonstrieren, wie "ju" gegen "go" gewinn (t. Dazu ist es natürlich nötig, dass die Partner auch an ihre körperlichen Grenzen gehen. Wer sich für mehr interessiert:
http://JudoForum.com/index.php?/topic/2 ... _p__309985

In der zweiten Aufnahme sind die körperlichen Unterschiede zwischen Tori und Uke größer als in der ersten. Auch "strengen" sie sich subjektiv mehr an. Von daher ist die ein oder andere Aktion vielleicht etwas holprig.

Ich persönlich wäre aber überglücklich, wenn ich mit >75 Jahren noch eine solche Go-no-Kata machen könnte. Bei der zweiten Aufnahme handelt es sich nämlich um den damals mind. 75-jährigen T. Ochiai, der derzeit auch durch den Kodokan anerkannt größten lebenden Autorität zu Go-no-Kata (und einer der wenigen Experten zur Nage-waza-ura-no-Kata, der "Mifune"-Kata der Kontertechniken).

Ups: kleine Fehlerkorrektur (hatte Kuhara mit Kurihara verwechselt):
Ochiai ist übrigens ein Neffe von Y. Kuhara (9. Dan) einem bedeutenden Kata-Experten. Ochiai hat Go-no-Kata von seinem Onkel gelernt
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von pmhausen » 15.03.2010, 20:01

Ich werde auch den Eindruck nicht los, daß die beiden Italiener versuchen, sich "gemessen" oder "feierlich"
zu zu bewegen. So wie man in Europa Kata oft (miß-)versteht. Oft genug kommen dabei dann nämlich zwei
Michelin-Männchen auf Valium heraus. (Hier nicht, sie wirken auf mich aber schon ein wenig steif.)

Die Kata der Japaner wirkt demgegenüber völlig natürlich und lebendig.

Grüße,
Patrick

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von kastow » 06.12.2011, 07:51

Ich schließe meine Frage mal an diesen Faden an:

Wozu legen Uke und Tori wie in Klaus Hanelts Broschüre zu Gô-no-kata beschrieben bei Hidari-uki-goshi jeweils ihren Handrücken an den Hals des Gegenübers? Der gegenseitige Zug kann so doch nicht wirklich verstärkt werden.
http://www.youtube.com/watch?v=aEBUPcWYdck
Herzliche Grüße,

kastow

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von caesar » 06.12.2011, 11:09

Komisch
Ich dachte immer Go-no-kata wäre eine tote Kata, da diese seit Jahren nicht praktiziert wurde. Sagte nicht Kano selber, dass diese Kata unvollständig ist und daher nicht unbedingt geübt werden sollte? Machen diese Leute einfach nur die Bewegung nach, oder haben sie einen Lehrer, der ihnen die Hintergründe genau erklärt?

Ich lerne doch immer dazu.

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Fritz » 06.12.2011, 11:53

Der gegenseitige Zug kann so doch nicht wirklich verstärkt werden.
Sieht nicht so aus, als ob der Sinn das Verstärken des Zuges ist, sondern genau
das Gegenteil, man möchte durch Druck am Hals und diagonal Zug am Arm den anderen
in eine unkomfortable Lage bekommen und vielleicht sogar werfen...
Nur "dummerweise" macht der andere genau dasselbe, so daß sich diese Bestrebungen
erst einmal neutralisieren.
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von tutor! » 06.12.2011, 12:38

Go-no-Kata: T. Ochiai hat diese Kata von seinem Onkel Kuhara (9. Dan) gelernt, der sie wiederum von Nagaoka (10. Dan) gelernt hat. Aus diesen Grund gilt Ochiai in Japan als die derzeit authentischste Quelle für Go-no-Kata. Das verlinkte Video zeigt Ochiai übrigens....
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Fritz » 06.12.2011, 13:01

Habe die Beiträge von caesar und tutor! um
den Teil, der sich mit Mifunes Nage-Ura-no-Kata beschäftigt bereinigt und in
einen passenden Faden im Randori-Kata-Unterforum verschoben
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von kastow » 06.12.2011, 13:43

Fritz hat geschrieben:
Der gegenseitige Zug kann so doch nicht wirklich verstärkt werden.
Sieht nicht so aus, als ob der Sinn das Verstärken des Zuges ist, sondern genau
das Gegenteil, man möchte durch Druck am Hals und diagonal Zug am Arm den anderen
in eine unkomfortable Lage bekommen und vielleicht sogar werfen...
Ich hatte auch erst in diese Richtung gedacht. Was mich aber wieder davon abgebracht hat, ist die explizite Erwähnung in Hanelts Broschüre, den Handrücken an Ukes Hals zu legen. Druck - vor allem kräftigen Druck - würde ich eher mit der Handinnenseite als mit dem Handrücken ausüben.
Herzliche Grüße,

kastow

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Fritz » 06.12.2011, 14:46

Druck - vor allem kräftigen Druck - würde ich eher mit der Handinnenseite als mit dem Handrücken ausüben.
Es ist auf dem Video auch eher so aus,
als ob er eher mit der Handkante schräg nach unten drückt...
Und drückt man am Hals umher, ist es ja bekanntermaßen recht günstig, schmale "Kanten" zu verwenden...

Vielleicht ist es auch schlicht als eine Übung zum Schulen der "Schwerthand" (Te-gatana)
so im Sinne von isometrischen Training mit hineingebastelt worden, wer weiß...
Oder irgendwelche Muskelgruppen/ketten, die genau bei dieser Handhaltung beansprucht werden, sollen
trainiert werden...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Ducbuck » 08.12.2011, 11:39

Ich denke, das ist schlicht einfach, damit die beiden sich nicht die Köpfe gegenseitig einschlagen.
Praktisch gesehen ein Widerlager. Wenn richtig gezogen wird, ist auch der Druck am Halsansatz enorm.

Technisch gesehen heben sich die die eingebrachten Kräfte zum versuchten Gleichgewichtsbruch durch das Gegenhalten auf.

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von califax » 08.12.2011, 13:49

Ducbuck hat geschrieben:Ich denke, das ist schlicht einfach, damit die beiden sich nicht die Köpfe gegenseitig einschlagen.
Praktisch gesehen ein Widerlager. Wenn richtig gezogen wird, ist auch der Druck am Halsansatz enorm.

Technisch gesehen heben sich die die eingebrachten Kräfte zum versuchten Gleichgewichtsbruch durch das Gegenhalten auf.
Dreimal falsch. Was die da machen, kann man sich in anderen ringenden Kampfkünsten live und in Farbe anschauen.
Man kann es auch einfach mal ausprobieren. Am interessantesten sind diese Drills (jedenfalls, die ohne richtigen Wurfansatz) übrigens auf Eis.
Es wird grad Winter! :eusa_dance
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von SJC » 09.12.2011, 08:49

califax hat geschrieben:Dreimal falsch. Was die da machen, kann man sich in anderen ringenden Kampfkünsten live und in Farbe anschauen.
Man kann es auch einfach mal ausprobieren.
Und was machen Sie?
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califax
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von califax » 09.12.2011, 23:28

SJC hat geschrieben:
califax hat geschrieben:Dreimal falsch. Was die da machen, kann man sich in anderen ringenden Kampfkünsten live und in Farbe anschauen.
Man kann es auch einfach mal ausprobieren.
Und was machen Sie?
In der ersten dieser Kata: Sie versuchen, den anderen zu Boden zu knechten. Die Handkante soll die Struktur brechen. Sobald einer einen Fehler in seiner Kamae hat, liegt er böse zusammengefaltet unten.
Und wenn man weiß, wo die Handkante hingehört, klappt es auch trotz perfekter Kamae des anderen.
Aber das wäre ein kleiner, recht leicht zu erratender Teil des Kuden, und die eigentliche Kuden kennt ja niemand mehr.
Was man als äußeres Gefäß für die Kuden sieht, sind stinknormale Ringkampfdrills. Kuzushi, Wurfansätze, Konter. Alles mit extremer Betonung auf Kraftfreisetzung und optimal ausgerichteter Knochenstruktur.
Einfach mal ausprobieren und damit rumspielen. Am besten auf Eis. Macht Spaß, ist ein prima Workout und man lernt viel über gute Körperhaltung in tiefen Ständen.
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Mist

Beitrag von HBt. » 11.12.2011, 19:24

Ach, das ist doch schon wieder ... frustrierend: Eine tote Form, in der viel Wissenswertes (Kuden) enthalten / verloren ist.

califax
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Re: Mist

Beitrag von califax » 11.12.2011, 22:17

HBt. hat geschrieben:Ach, das ist doch schon wieder ... frustrierend: Eine tote Form, in der viel Wissenswertes (Kuden) enthalten / verloren ist.
Ja. Ich würde mich zusammenschlagen lassen, um zu lernen, was früher damit mal gelehrt werden sollte.
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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Fritz » 27.07.2016, 12:41

Gerade im englischsprachigen JF entdeckt:
https://www.canal-sport.fr/resource/tok ... +webtv.mp4

Übersetzung der jap. Erläuterungen ist leider ins Französische ...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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externe (interne) Aspekte

Beitrag von HBt. » 15.05.2017, 13:39

^
https://vimeo.com/201743208

Mike Sigman wildert in fremden Gefilden und spart sich eine differenzierte Betrachtung der Go no kata ..!
Fritz hat geschrieben:Übersetzung der jap. Erläuterungen ist leider ins Französische ...
Stört mich nicht, Ochiai verdeutlicht doch sehr prägnant - ein interessantes Video, viele Details sind herausgestellt - und ein bisschen Japanisch, wenig Französisch, schadet uns nicht.

Zu Sigman:
er spannt eine gänzlich andere Geometrie auf und ignoriert die Intention der Judo-Kata. Vielleicht lohnt sich für den einen oder anderen Judoka (auch) einmal ein Ausflug
in das Taijiquan-Lager. Ich bin eben rein zufällig über das aktuelle Sigman-Video gestolpert, wir werden alle älter. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum er gerade diese Positionen als Aufhänger benutzt ...
gut; schieben, drücken & ziehen, Ausrichtung, jenes passt schon (im jeweiligen, anderen Kontext)
;)

Wie gehe ich mit einwirkenden (und selber ausübenden) Kräften um(?).

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Fritz » 15.05.2017, 15:49

Das hier ist ebenfalls in der Sprache des Frankenreiches u. mit vielen zusätzlichen Erläuterungen bzgl. Judo u. Kata an sich in der ersten Hälfte:

https://www.canal-sport.fr/fr/kata-1/gonokata
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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Re: Video der Go-no-kata

Beitrag von Cichorei Kano » 16.05.2017, 03:32

Regarding this video, it is important that one understand how the clinic was taught. A major aim was to illustrate that kata has been and is being taught wrongly which has led to the massive misunderstand of kata. This clinic was proceeded by a long conference which explained the history of kata and what kata was really about.

It was emphasized that kata unlike what is said so often was never intended as a mere demonstration. Kata can be demonstrated if necessary, but that has little or nothing to do with the essence of kata, which precisely is the problem of sportified kata, which goes even further, and is not mere demonstration of kata, but scoring of kata according to rules largely made by people with little understanding of kata, rules that have little or nothing to do with the purpose of kata.

The conference was then follows by a multiple hours clinic on the tatami. What the video does is NOT a mere film of the clinic, but a synthesis. In other words, the video summarizes many hours of teaching. To do so, the video made several compromises. For example, there are sections with lengthy explanations, which gives a wrong impression as if people are just sitting there listening. In reality this was not so. In reality every explanation was followed by people practicing. The French Federation, wanted especially to retain the core of the clinic rather than images of people practicing. For that reason, all the practice was deleted, and explanations pasted together, which is why the talks are sometimes lengthy.

Because kata is not a demonstration, it should not be taught as a demonstration and should not start as is done today in most clinics with salutes and even a ceremonial of salutes, which sets a wrong tone regarding the concept of kata. Instead, it is important to include kata as a practical part of judo next to randori. In the West throwing techniques are usually reduced to kuzushi, tsukuri and kake. So, it is first explained that in reality they do not exist as separate phases but are merely pedagogical terms. The limits of Kanô's pedagogical approach are then explained and linked to the true biomechanical components of a throw. After that a more extensive pedagogical approach to throws is introduced.

It is then explained how gô-no-kata is historically important as it shows the primitive development of these concepts in defense and action and reaction. This is important to learn and do jûdô, and once again, has nothing to do with "demonstrations". Then individual techniques of gô-no-kata are taught, sometimes with different variations. After each technique, the participants practice these techniques, but the practice part was, as I have already mentioned, deleted from the video.

Only at the very end when everyone has practiced and understand kata as an essential compliment to randori, it is taught how if someone would want to do this on a special occasion, this kata could also be "demonstrated". Therefore, then, and only then it is explained how a salute before and after this kata is introduced. In this way, people finally started thinking of kata as demonstrations and understand it as a practical way of training judo in addition to lecture, discussion, and randori.

This clinic was a great success with about 150 people present including people who were 7th, 8th, and even 9th dan, including several past European champions and Olympic and world championships shiai winners who were all diligently practicing and found the approach very refreshing and entirely changing their look on kata. It is difficult to fully capture this on video, and to avoid putting a 4- or 6-hour long video, it was heavily condensed to the current product. This is not ideal, but at least it communicates the core of the clinic, if one is willing to listen to it.

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