Mifune hat geschrieben:
Ob das rechtlich haltbar ist, das wurde noch gar nicht geprüft.
- Habe auch noch nicht gehört, das irgendein Funktionär der seinen Dan beim DDK gemacht hat, ihn aufgrund der Zugehörigkeit zum DJB zurückgegeben hat bzw. die Prüfungen neu nach DJB Prüfungsregeln abgelegt hat.
Hi!
Jeder Verband kann selbst entscheiden, wer starten darf, solange er nicht irgendwelche Diskriminierungen bezüglich, Rasse, Religion etc. vornimmt. Wieso darf ein Handballspieler nicht beim Fußball antreten? Weil er nicht im Fußballverband gemeldet ist. Und ein Kaninchenzücher darf nicht im Brieftaubenverein zum Wettflug antreten. Wieso schreit da keiner "Diskriminierung"? Klingt vielleicht polemisch, ist aber einfach so. Es ist rechtlich schlicht unproblematisch, das so zu regeln.
Wieso sollte ein Funtkionär einen Gürtel zurückgeben, den er gemacht hat, solange das DDK die Prüfungen im Auftrag des DJB durchgeführt hat? Das möge mir einer erklären, denn es waren letztlich Prüfungen des DJB, auch wenn auf der Prüfungsmarke DDK stand. Gibt also nicht den geringsten Grund.
Auf Seiten des DJB hat man (ob zurecht oder zu unrecht sei dahingestellt, wobei die Veröffentlichung des DDK auf seinen HPs in meinen Augen nicht gerade von Friedenswillen zeugen) das Gefühl, dass hier eine aggressive Form der Abwerbung versucht (und mehr als ein Versuch scheint es nach den mir bekannten Zahlen nicht zu sein) wird zu betreiben.
Dass ich in diesem Fall eine klare Abgrenzung betreibe, ist selbstverständlich. Da braucht man nicht jammmern, auch wenn es evtl. für die Sportler schade sein mag.
Und wenn dann hier versucht wird zu sagen, wir braven DDKler lassen die DJBler bei uns starten, erkennen alles an etc. und er böse DJB tut das nicht, mag das so sein. Aber ein Friedensangebot ist aus den Veröffentlichungen auf den HPs nicht wirklich rauszulesen. Da kann man dann das Startenlassen schon als Werbeversuch verstehen. Aber ich bin ja als BezVors. auch Funktionär im bösen DJB.
Bis dann
Hofi
Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
Heimat ist dort, wo man von der Dorfbevölkerung, die einen duzt, gelyncht wird.