Eigene Kata, fünfter Dan

Nage-no-Kata, Katame-no-Kata, Gonosen-no-Kata und verwandte Kata
HBt.
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Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von HBt. » 15.11.2016, 15:33

Methodik-Kata von M.T.
https://www.youtube.com/watch?v=_jd-SvjFFGg
...gleich vorweg, ich will niemanden "bashen", stören oder schädigen.

Ich habe mich gefragt, wie könnte die erfolgreiche Umsetzung eines Faches aussehen ...
hier TECHNIK, man trifft eine Auswahl (2 von 3) zwischen Kata, Methodik, Technik/Taktik ! so steht es in der Ordnung.

Ich vertrete die Ansicht, man sollte sich einige erfolgreiche Prüfungen live ansehen, damit man weiß wie der Hase läuft. Weiterhin behaupte ich, es existieren keine signifikanten Unterschiede zwischen einem
1.Dan und einem 5.Dan. Mit dieser Äußerung möchte ich selbstverständlich positiv provozieren, zum Nachdenken anregen - sie bezieht sich einzig und alleine auf die Ordnungen und dem fehlenden Gehalt.

#
Einfach das Video ansehen
und versuchen im reverse engeenering mode die Intention des Urhebers zu erfassen.

Was tut er, um die DJB-HINWEISE / das Soll
zu erfüllen?

Wo sind die Bezüge zur Methodik (Lehre!?) ...?

Wie sehen die 15 Techniken aus, wie heißen sie ...

Progression?
Konstanter Roter Faden?
Ausstrahlung?
Gleichgewicht?
...

Prinzipien?

Wie würde mein eigenes SKRIPT, meine umfangreiche Ausarbeitung dazu aussehen?

##
Was gibt es noch?
- Vorkenntnisse
naja. Am besten gleich streichen.
- Kata
macht Spaß! Itsutsu und Koshiki oder Kime no kata kein Problem, "die lerne ich" (so lautet die Einstellung), "cool was uns Kano Jigoro hinterlassen hat". Gewählt wurde hier die Kime-no-kata.
- Theorie (freie Rede)
gut, ein bisschen referieren - über das Selbstverständnis und die Entwicklung

Auf gehts.
Beispiele sammeln.

Mein Wunsch: eine sachliche Diskussion, an derem Ende die Rekonstruktion der Methodik-Kata steht, durch die Analyse dessen, was der Youtuber hier sieht.

HBt.
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Am Anfang steht ...

Beitrag von HBt. » 15.11.2016, 16:24

Nach dem obligatorischen Angrüßen und der Ausrichtung auf das Mattenzentrum sehen wir:

1)
Osotogari /oder Osotootoshi
(das kommt nicht so deutlich rüber), aber vielleicht geht es um den Auftakt oder eine Entwicklung (kindgerechte Ausrichtung / Reduktion)

im Stand!

1.1)
Osotogari
mit einer von Tori initierten (1-2-Schrittmuster) Vorwärtsbewegung (Uke rückwärts), er überholt Uke ... (Auftakt / überholen / Schritt neben ???) (Schaukelbewegung als Kuzushi !?)

1.2)
gleiches Muster, Uke verteidigt, es wird weitergeführt zum Osotoguruma.

Eine Progression ist zu erkennen, auch eine Idee.

2)
Kouchigake / oder Kouchigari (wer weiß es so genau?!)

Im Stand

(eine andere Fallrichtung, ein anderer Zug ...)

2.1)
mit dem bekannten Schrittmuster geht es weiter, Tori rückwärts (von Tori initiiert / mit Stopp) und Uke vorwärts
Kouchigari

2.2)
UKE versucht aus seiner 1-2-Schrittfolge vorwärts Tori mit Kouchi-Irgendwas zu werfen, er kombiniert erfolglos zum Ouchi-Irgendwas ...
Tori antizipiert den gesamten Rotz
und wirft den anstürmenden Uke mit Kouchigari/barai-Irgendwas.

Druck und Gegendruck konnte man auch ausmachen.

Kleiderordnen / Etikette

3)
Es geht weiter nach dem schon erkannten Muster, im Stand
SeoiOtoshi (irgendetwas aus der Weiß- und Weißgelb-Geschichte)!? Smartes Grifflösen aus Kenkayotsu konnte ich noch erkennen (also der Griff, Kumikata, wie greife ich, wohin und warum).

3.1) 1-2-Vorwärts, und Schritt hinein ins Dreieck, gedreht, schwupps Ippon-Seoinage
(wir erkennen noch eine interessante Falltechnik von Uke, sie wiederholt sich) (ein komischer Anriss soll Uke verleiten, stehen zu bleiben, breitbeinig, rechts hinten)

3.2) 1-2-Vorwärts, Griff smart lösen, Auftakt-Finte durch Kouchi-fegen (das rechte Beinchen von Uke muss weit weg)
bekannte Seoinage-Variation durch Mitnahme von Ukes linkem Ärmchen ... als Abschluss

Auf der Zeitachse erkennen wir, nun ist Halbzeit.

Diesen (erkannten) Teil könnte man jetzt schon einmal in eine vernünftige Textform gießen.

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Fritz
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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von Fritz » 15.11.2016, 16:54

Frag doch mal die Darsteller, ob sie irgendwo aufgeschrieben haben, was sie in dieser Kata warum so machen, wie sie es tun?
Und ob sie es Dir zukommen lassen können ... ;-)
Mit freundlichem Gruß

Fritz

HBt.
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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von HBt. » 15.11.2016, 17:27

4)
Schritt zurück und Zug, daraus folgt ein Kniestand
für Ashi-Uchimata
(kein besonderer Platzwechsel oder so ... Methodik!)

4.1)
1-2-Schrittmuster von Tori rückwärts, Aiyotsu (Ärmel-Revers-Griff, keine besonderen Anforderungen an die Kumikata)
Wurf
Haraigoshi (irgendwie gehoben mit vorhergehender Schaukelbewegung, wahrscheinlich typisch für den Urheber) mit dem Pullingout-Irgendwas, das "irgendwie gehobene" Bild kommt durch Toris Verständnis von Fallhilfe und Zanshin zu Stande

4.2)
jetzt wird es leicht ulkig, ich glaube Uke soll nach dem ersten Schritt versuchen (oder will gerne) Toris rechtes Bein von außen zu grabschen - in der weiteren Folge verliert er den Griff und sein Gleichgewicht (einfach alles) ...
Tori nutzt dieses, um in seiner eigenen Rückwärtsbewegung Tief-Hoch Hoch-Tief- Bewegungen zu initieren ...
schlussendlich wirft er Uke mit Griffvariation eine Form von Haraigoshi.

Prima!
"Kleider ordnen", es folgt die Etikette.

5)
Greifen rechts, Schritt rechts vor (Entschlossenheit simulieren / darstellen)
Yokowakare

im Stand

5.1)
Druck und Gegendruck

Vorwärtsrennen und anstelle des bekannten Tomoenage (aus der Nage no kata) wirft Tori den Uke mit
Sumigaeshi

5.2)
Tori ist müde und variiert das Thema mit einem Griffwechsel und einer Hikikomigaeshi- Form (also, hier auch so etwas wie Sumigaeshi), vorbereitend wieder der Kouchi-Feger!

6)
Taniotoshi-Variation mit Grifflösespielchen

im Stand

6.1)
die bekannte 1-2-Schrittfolge rückwärts mit Löschenspiel und Zug
zum
Yokogake-Irgendwas (wieder eine methodisch-didaktische Variation, wahrscheinlich adressatengerecht ...)

Als Auftakt-Kumikata wird hier jeweils im Kenkayotsu-mode operiert.

6.2)
Das Finale, ein Uranage-Verschnitt aus Toris Rückwärtsbewegung 1-2-3

Uke versucht so etwas wie Kubinage oder Hanegoshi (wir kennen das aus der Nagewaza ura no kata)

Gesamter Zeitrahmen ca. vier Minuten mit Etikette / Rei.

Das ist erst einmal der Ablauf und fünfzehn typische Wurftechniken. Begonnen hat alles als weißgelber Bubi mit dem Osoto-Irgendwas und enden tuts mit dem Meisterbrief, dem Uranage. Soweit die Progression innerhalb der Techniken und Ukes Fallschule.

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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von HBt. » 15.11.2016, 17:30

Frag doch mal die Darsteller, ob sie irgendwo aufgeschrieben haben, was sie in dieser Kata warum so machen, wie sie es tun?
Und ob sie es Dir zukommen lassen können ... ;-)
Ich kenne die Darsteller persönlich und auch die Prüfer, den Ort ...

Das fertige Skript zu lesen wäre ja langweilig, man kann sich ja auch ein Bild (unter den Maßgabe der DJB-Vorgaben) alleine von der Kata machen und einen Rückschluss ziehen.
Später vergleichen,
vielleicht decken sich die eigenen Interpretationen
hinsichtlich der Datenlage

mit dem ursprünglichen Skript und den Ausarbeitungen des Urhebers.
:D ;)

#
Ich will ja nur zeigen,
"man muss keine Angst haben ... da kommt einfach nichts mehr"

hätte ich auf die Schnelle ein anderes Video gefunden, hätte ichs genommen. Demotivieren kann man beide Judoka nicht, sagen wir - mit der schon kritisierten Nörglermentalität.

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Methodik-Kata

Beitrag von HBt. » 15.11.2016, 19:41

Mottos:

1) wir beginnen mit dem Beinstellen (das wir als kleine Kinder immer so gerne gemacht haben), gehen weiter zum Sicheln, Hakeln, Fegen, Hakeln, Sicheln ---> spielen mit den Füßen und Beinen
1.1) breitbeiniger und sicherer Stand, zum Platzwechsel mit engerer Fuß-u. Beinstellung ---> Eindrehtechniken auf zwei Beinen
1.2) unsicherer Stand auf einem Fuß ---> Eindrehtechniken auf einem Bein (hier sehr deutlich heraus gearbeitet von Tori und Uke)
1.3) wir verlassen die Techniken, bei denen wir stehen bleiben und geben unseren eigenen sicheren Stand auf ---> Sutemiwaza (Uke muss große Rollen als Fallschule können, zum Auftakt)
1.4) Finale

2) Vom Leichten zum Schweren

3) Wiedererkennung typischer Aufgaben / Situationen (beispielhaft) aus den Kyu-Stufen (der Ausbildung)

4) Ein bisschen Nage-no-kata, sprich KATA-FLAIR

u.s.w.

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Ausstrahlung, ...

Beitrag von HBt. » 16.11.2016, 10:51

Eleganz, Ästhetik, Rhythmus (Fluss)

Sehen wir nicht, die Vorgaben des Wahlfaches Technik Punkt 1 Kata ...
(hier: "Entwicklung einer Kata mit ca. 15 technischen Elementen" & "zwei unterschiedliche methodische Wege zur Entwicklung von Judotechniken unter Berücksichtigung von Spiel-und/oder Übungsformen")
werden voll und ganz erfüllt.

Sogar Konzepte wie Sen, Gonosen, Sensen - no sen sind ausmachbar.

'Klasse' würde jetzt der Positivist sagen, er würde alles benennen, was in eine passende, positive Richtung weist und dabei die gezeigten Schwächen (alle) ausblenden. Der Realist (der von der Gegenpartei auch ganz gerne als ewiger Nörgler bezeichnete Negativist) würde alle Schwachpunkte sofort erkennen und auch eindeutig benennen. Hat er einen schlechten Tag, tut er es drastisch und unmissverständlich ... er ist aber Realist und erkennt (blendet nicht aus) den roten Faden ...
die guten Ansätze und das gesamte Konzept (jetzt blendet auch er dem Druck folgend etwas aus, - nämlich 'den Weg des geringsten Widerstandes' - er erkennt die Methode, die Strategie und Taktik ;-) ). Eigentlich ist ihm schlecht.

Beide Gutachter sind nicht sonderlich zufrieden, aber der Positivist will immer das Gute sehen & der Realist erkennt an (Aufgabe erfüllt) ... sie schielen zum Dritten im Bunde, dem Neutralen - der sagt nichts.

Ok, bestanden. Die Folge: Mittelmaß, aber die Idee war ganz gut. Blöd nur, wenn es auch weiterhin dabei bleibt.

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weitere Beispiele?

Beitrag von HBt. » 16.11.2016, 10:59

M.T. legt eine interessante Schablone vor. Mit dieser Schablone kann man arbeiten.

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Die DJB-Vorgaben

Beitrag von HBt. » 18.11.2016, 12:28

Begleitmaterial ... hat geschrieben: Die eigene Kata zu einem komplexen judospezifischen Thema soll mindestens fünfzehn Techniken umfassen.

Die Darstellung ist:
1.schriftlich auszuarbeiten 2.in der Praxis vorzuführen 3.erfasste Prinzipien sind mündlich zu erläutern

Die Gesamtdauer dieses Prüfungsteils soll etwa 20 Minuten betragen.
Die Ausarbeitung zur Kata ist mit der Anmeldung zur Danprüfung so rechtzeitig einzureichen, dass den vorgesehenen Prüfern genügend Zeit zur Verfügung steht, sich umfassend mit dem gewählten Thema auseinanderzusetzen.

Die selbst gestaltete Kata sollte:
1.das Judo als System der körperlichen und geistigen Erziehung darstellen. Dazu gehört, dass die Prinzipien Ji ta kyo ei (moralisches Prinzip) und Sei ryoku zen‘yo (technisches Prinzip) deutlich werden
2.repräsentative Judo-Techniken enthalten, die Randori und Shiai als Hauptübungsformen ergänzen (Vermittlung eines Techniksystems)
3.geeignet sein, koordinative Fähigkeiten und nicht nur sporttechnische Fertigkeiten zu schulen (zielorientierte Gesamtkörperbewegung)
4.die Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit, Rhythmusfähigkeit (z. B. Atemrhythmus) sowie die Gleichgewichtsfähigkeit fördern
5.Sinnbild des technischen und geistigen Weges sein
6.Theorie und Praxis verbinden (Grammatik des Judo)

Hierzu kann die Form eines stilisierten Zweikampfs mit Angriff und Verteidigung und Darstellung von Sieg und Niederlage gewählt werden.


Bei der Ausgestaltung der eigenen Kata sollten beachtet werden:

Ausstrahlung und Gesamteindruck
1.Erscheinungsbild, z.B.: Etikette, Zeremoniell, Kleidung.
2.Körperhaltung, z.B.: Atmung, Kontakt, Fassen, Schrittbewegungen, Kampfstellungen.
3.Raumaufteilung z.B.: Grußpositionen; Eröffnung; richtiger Handlungsabstand; Symmetrie zu einer oder mehreren Kata-Achsen, zu einem Ausführungsmittelpunkt oder Bezugsbereich.
4.Bewegung, z.B.: synchrone Bewegungsabläufe; Beschränkung der Bewegung auf das Wesentliche; natürliche, fließende Ausführung; tatkräftig ausgeführte Techniken; Rhythmus, der die Handlungen harmonisch verbindet;
Beherrschung von Suri ashi, Ayumi ashi, Tsugi ashi, Taisabaki; korrekte Anwendung der Kraft, richtiges Aufstehen und Abstandsausgleich.
5.Konzentration, z.B.: Gelassenheit und ruhige Wachsamkeit als Ausdruck meisterhafter Beherrschung; erkennbares Selbstvertrauen in die eigene Technik sowie Umsicht im Handeln.
6.Harmonie, z.B.: ruhige Ausstrahlung aufgrund ausgeglichener Anwendung von Geist, Technik und Körper. Nur die richtige Anwendung von Nr. 1 bis Nr. 5 schafft die Grundlage für eine vollkommene Handlung.
Die geistige Einstellung muss die körperliche Handlung leiten.

Technischer Inhalt

1.Darstellung der Prinzipien Sei ryoku zen‘yo (Technisches Prinzip; bestmöglicher Einsatz von Geist und Körper) und Ji ta kyo ei (moralisches Prinzip durch gegenseitige Hilfe zu beiderseitigem Wohlergehen; soziale Ebene)
2.Technik: Auswahl eines repräsentativen Technikquerschnitts (Modell-Charakterder Kata)
3.Ausführung, z.B.: Beherrschung und erkennbare Phasen der einzelnen Technik; Verdeutlichung der Prinzipien der einzelnen Technik; ruhiger, flüssiger, dynamischer und fehlerfreier Bewegungsablauf;
kontrollierter Abschluss jeder Aktion, Zanshin

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Ziele & Inhalt (Kata)

Beitrag von HBt. » 18.11.2016, 13:09

lt. Daigo:

in'yo-wago
senshin
seiboku
genshitsu


Es geht also um einen Lernprozess (und Wahrnehmung), ganz knapp zusammengfasst um eine geistige und körperliche Einheit. Um physische und mentale Stärke, deren Verbindung und Wechselwirkung untereinander, bezogen auf
das Tun, die Gegebenheiten und Herausforderungen des Jetzt.

Man strebt eine innere/u. äußere Harmonie an, ist dabei klar im Denken und Handeln, maximale Aufmerksamkeit und dabei immer den Prinzipien folgend: flexibel ohne Gewalt, kein Selbst, ... eindeutiges Kuzushi, Tsukuri und Kake
im Einklang mit der idealen Technik ...

Klingt nach - exakt dem DAO, WUJI, TAIJI ---> Yin & Yang ... korrekt!

So und wie hat Kano jetzt die Qi (oder CHI) -Konzepte / Ideen, sowie JIN und JING (das zusätzliche G dient einer Differenzierung), kodifiziert?
Ganz einfach,
als Motto, Maxime, "von mir aus Prinzip :? ": Sei-ryoku ... hier geht es einzig und alleine um die physische Komponente und Voraussetzung chikara sowie die Einheit (in Harmonie, gut abgestimmt) mit dem etwas mystisch anmutenden KI
und Kokyu (Chi, jin, jing, fali, fajing ...).

Kano musste für 'alte Konzepte / Ideen / Glauben / physische Entsprechungen und Manifestierungen', die im chinesischen Kaiserreich / Kultur so beliebt waren und nach wie vor sind, moderne (für sein Volk!) Entsprechungen finden. Vieles davon stammt
aus der Kito-Schule. Man darf aber auch nicht vergessen, das Kanos andere (Ko)Ryu eigentlich eine sehr, sehr junge Schule des Jujutsu war - und eben keine erprobte Schlachtfeldschule. Kano war mit Sicherheit in seiner Jugend (und den ersten Jahren des Kodokan) ein ziemlicher Stürmer, aber wenn man einmal liest was er so geschrieben hat (Judo Kyohon, 1931 und die allbekannte Touristikbroschüre ...) und die Zeitenwenden / Strömungen nicht ausklammert; na dann, macht man
(ich) sich plötzlich ein ganz anderes Bild vom Judo ...

Lange Einleitung :?

Wie soll man den geforderten Unfug des DJB, bzgl. der zwei Prinzipien - als "technischer Inhalt" - herausarbeiten??? Meine Güte noch einmal, übersetzen wir einmal blumig (aber trotzdem richtig / ganz korrekt) Ich und andere werden leuchten, glänzen, strahlen ...

Strahlen tun Uke & Tori nicht gerade - ketzerisch. Und trotzdem wird "gegenseitige Hilfe zu beiderseitigem Wohlergehen", das moralische Prinzip, als Inhalt gefordert. Dieser Sinnspruch bezieht sich aber gar nicht auf Uke und Tori im Sinne von Fallhilfe, sei lieb, tu mir nicht weh, spring für mich ... er bezieht sich auf das ZIEL, auf den Einzelnen und das Volk, die Gesellschaft. In der Einleitung zum Judo Kyohon (wirklich von Kano, himself) liest man etwas völlig anderes als das, was uns
der DJB (ich weiß das es den DJB nicht gibt!) glauben machen will. Budoromantik?!

Kano selbst spricht von Volk und Land, aber auch davon wie man sich als Idividuum verhalten (leben) sollte (für das Land und sich selbst gegenüber, z.B. seiner Gesundheit, dem Lebensstil ...).





Nachtrag:
Ich denke mir das nicht aus; Quellenangabe, siehe Text.
Kano spricht übrigens auch ganz eindeutig von Sport, aber auch von Bujutsu ;-)

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der Rest

Beitrag von HBt. » 18.11.2016, 13:40

Itsutsu:
https://www.youtube.com/watch?v=nucmL5vGs4A
lesen wir doch einmal was exakt das DJB-Skrip auf S. 106 dazu schreibt ...

'den Sog einer Welle, sie zieht' u.s.w.

Kime:
https://www.youtube.com/watch?v=_4laTr22p6g
Seite 103

Ok, nur eine Frage:
warum IDORI und anschließend TACHIAI, warum werden die Waffen abgelegt, warum sind es nur zwei Klingenwaffen (eigentlich sind es ja drei Klingen), wann symbolisiert das Messer'chen ein kurzes Schwert'chen ... warum hat man 1956 die neue, also
shin kime no kata ---> kodokan goshinjutsu ins Leben gerufen.


Wer weiß es, wer weiß es - Bueller!

Day Off

Meine Güte, die Kiai-Geschichte finde ich so künstlich.
Wenn ein Kiai zustande kommt, ein echter Kiai, dann habe ich auch wirklich voll hingelangt ... dann sprechen wir wirklich über "Shinken shobu no kata".

Mein Gott, dieses Skript ist voller Widersprüche.


Egal.

##
Hat jemand eine weitere Vorlage, eine Schablone?! Im Netz?

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Neues Konzept

Beitrag von HBt. » 27.02.2017, 12:41

#
http://www.njv.de/aktuelles/news.php?id=7588
Am 3. Dezember 2017 gibt es einen zweiten Lehrgang dieser Lehrgangsreihe beim TuS Bothfeld. Dann präsentiert Marcus Thom seine Kata-Eigenentwicklung mit dem Schwerpunkt auf Methodik.
Diese Idee finde ich prima, ausgewählte Eigenkreationen werden in einem ungezwungenen Rahmen (Lehrgang) vorgestellt, geübt und erklärt.

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Was hat der Urbeher sich dabei nur gedacht?!

Beitrag von HBt. » 07.07.2018, 13:37

Fritz hat geschrieben:
15.11.2016, 16:54
Frag doch mal die Darsteller, ob sie irgendwo aufgeschrieben haben, was sie in dieser Kata warum so machen, wie sie es tun?
Und ob sie es Dir zukommen lassen können ... ;-)

Die eigenhändige Ausarbeitung ist mittlerweile online https://www.judo-base.de/index.php/wiss ... hodik-kata. Persönlich halte ich "diese Kata" für einen Witz; aber bitte, nicht gleich wieder (impulsartig) als Beleidigung auffassen, bitte nicht.

Danke.

Holger König
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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von Holger König » 09.07.2018, 01:32

Eine eigene Kata sollte ein sportpädagogisches Konzept enthalten, z.B. die Grundtechniken Stand (also Würfe) für mehrere Kyu-Prüfungen in eine Kata zu verpacken oder die Heranführung an die Techniken des 1. Dan auf Basis von Vorkenntnissen.
Ein solches Konzept sollte man rechtzeitig mit dem Prüfungsbeauftragten des Verbandes in Konsultationen besprechen, aber bitt nicht einfach ein Video bei der letzten Prüfung machen, um die Kata zu kopieren.

HBt.
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Sportpädagogisch?

Beitrag von HBt. » 09.07.2018, 10:16

Holger König hat geschrieben:
09.07.2018, 01:32
Eine eigene Kata sollte ein sportpädagogisches Konzept enthalten, z.B. die Grundtechniken Stand (also Würfe) für mehrere Kyu-Prüfungen in eine Kata zu verpacken oder die Heranführung an die Techniken des 1. Dan auf Basis von Vorkenntnissen.
Ein solches Konzept sollte man rechtzeitig mit dem Prüfungsbeauftragten des Verbandes in Konsultationen besprechen, aber bitte nicht einfach ein Video bei der letzten Prüfung machen, um die Kata zu kopieren.
Lieber Holger,
ich freue mich das Du Dich an diesem Exkurs beteiligst.

Für die Wurftechniken (Grundtechniken der APO) des Kodokan-Judo existiert schon die Nage no kata.
Allerdings würde mich das pädagogische Konzept sehr interessieren, welches nach Deinem Kurzbeitrag den Kern dieser Prüfungsaufgabe darstellen würde, insbesondere im Kontext "Heranführung an die Techniken des 1. Dan auf Basis von Vorkenntnissen".

Entwirre bitte den Knoten, ich kann Dir nicht folgen (bzw. will Dir nicht folgen ;-) ).

#
Selbstverständlich sollte man Videomaterial anfertigen. Übrigens ist alles nichts weiter als eine einzige Kopie, ein Aufguss der immer fortwährend gleichen Geschichte.

Gruß,
HBt.

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Ausarbeitungen

Beitrag von HBt. » 09.07.2018, 10:32

DJB hat geschrieben: Die selbst gestaltete Kata sollte:
1.das Judo als System der körperlichen und geistigen Erziehung darstellen. Dazu gehört, dass die Prinzipien Ji ta kyo ei (moralisches Prinzip) und Sei ryoku zen‘yo (technisches Prinzip) deutlich werden
2.repräsentative Judo-Techniken enthalten, die Randori und Shiai als Hauptübungsformen ergänzen (Vermittlung eines Techniksystems)
3.geeignet sein, koordinative Fähigkeiten und nicht nur sporttechnische Fertigkeiten zu schulen (zielorientierte Gesamtkörperbewegung)
4.die Orientierungs- und Reaktionsfähigkeit, Rhythmusfähigkeit (z. B. Atemrhythmus) sowie die Gleichgewichtsfähigkeit fördern
5.Sinnbild des technischen und geistigen Weges sein
6.Theorie und Praxis verbinden (Grammatik des Judo)

Hierzu kann die Form eines stilisierten Zweikampfs mit Angriff und Verteidigung und Darstellung von Sieg und Niederlage gewählt werden.
@Holger,
wo möchtest Du Deinen Schwerpunkt setzen?

Als passionierter ÜL/TR müsste man die Punkten 3 & 4,
als verkopfter Erbsenzähler (LehrerIn) den Punkt 2 und zusätzlich vielleicht Punkt 6,
als Laberbacke (EsoterikerIn) auf jeden Fall die Punkte 1 & 5 ... deutlich herausarbeiten. Wie macht man das?

Einiges ist einfach widersprüchlich und fügt sich nicht harmonisch zusammen, deshalb ist es wichtig eine inspirierende Recherche durchführen (sich die erfolgreichen Beispiellösungen anderer Judosportler ansehen) zu können. Es geht nicht darum etwas 1 zu 1 zu kopieren.

HBt.

Nachtrag:
Holger,
Du bringst mich gerade auf eine attraktive Idee. Man könnte (ganz ähnlich den Gostwritern) einen Service einrichten, nach dem Motto "ich bestehe für Sie Ihre Prüfung zum 5.Dan ............ gggrrggrgrggr (Bildstörung ;-) ) ich erstelle Ihnen ein Konzept, sämtliche Unterlagen und Material, Ihre persönliche Kata!".

#
Holger König hat geschrieben: Ein solches Konzept sollte man rechtzeitig mit dem Prüfungsbeauftragten des Verbandes in Konsultationen besprechen, (...)
Konsultation hin oder her -> wie tief sollte /muss denn diese Beratung sein /gehen, werden sich zum Prüfungstag alle Prüfer einig sein? Ich werde ihnen mein Konzept (gebunden, mit DVD, umfangreiches Video) sechs Wochen vor der eigentlichen Prüfung per Post zu kommen lassen. Das ist doch ganz klar, aber wie tief muss man denn nun wirklich ... ?

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@Holger

Beitrag von HBt. » 09.07.2018, 11:31

Die Techniken des 1. Dan sind:
  • Tsurigoshi
    Osotoguruma
    Sukuinage
    Ukiwaza
    Sumiotoshi
    Haraitsurikomiashi
    Yokowakare
möchtest Du unter Berücksichtigung der bis dato erworbenen Vorkenntnisse als pädagogisches Konzept, in Form einer Judokata manifestiert sehen. Verstehe ich das richtig?


HBt.

PS
Gleiches gilt für die Grifftechniken. Eine Aufzählung erspare ich uns.
Am Ende eines (pädagogischen) Konzepts (Strategie & Taktik) steht ein Ziel, also auch die Frage welches Ziel verfolgt (inhaltlich) meine Kata?

:help

Holger König
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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von Holger König » 10.07.2018, 01:30

Denkar wäre z.B. für die erste Idee: Die Würfe des 8. Kyu als erste Katagruppe, wobei
- Uki-Goshi gegen Schlag (aus Nage no kata übernommen)
- O-Goshi in der Bewegungsausführung des Harai-Goshi in der Nage no kata (eignet sich als Übung beim Heranführen an das Kata-Training)
- O-Soto-otoshi aus einer Vorwärtsbewegung von Tori (Schrittfolge von Tomoe-nage übernehme?)
In gleicher Weise werden drei Techinken aus jeweils einer weiteren Prüfungen zu je einer Gruppe verbunden. Damit würde die Kata zum zentralen Lehrmittel des Prüfungstrainings (wozu die Kata zu der Zeit diente, als kampfsportliche Techniken nicht schriftlich/bildlich überliefert werden konnten).
Für die zweite Variante würde z.B. als erste Gruppe die Reihenfolge O-Soto-otoshi - O-Soto-gari - O-Soto-guruma den Weg von 2-3 geeigneten Vorkenntnis-Würfen für einen Wurf, der mit dem Prüfungsprogramm für den 1. Dan als neue Grundtechnik verlangt wird, zu jeweils einer weiteren Gruppe kombiniert. Dabei müßte mit dem Prüfungs-/Kata-Beauftragten abgesprochen werden, ob in der jeweiligen Gruppe auch von der Zahl von 3 Würfen abgewichen werden darf.

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denkbar wäre(n) ebenfalls

Beitrag von HBt. » 10.07.2018, 10:09

- drei Gruppen a fünf finale Techniken; Atemi, Nage, u. Katamewaza (mit und ohne Waffen) könn(t)en abschließende, beendende Techniken sein.

Ach ja,
hier könnte man sich wirklich richtig austoben ...

Holger König hat geschrieben: (...) Dabei müßte mit dem Prüfungs-/Kata-Beauftragten abgesprochen werden, ob in der jeweiligen Gruppe auch von der Zahl von 3 Würfen abgewichen werden darf.
In keiner Ordnung steht das 5 mal 3 15 Würfe ergeben muss.
;-)
Vielleicht sollte der /die PrüfungsreferentIn (und KatareferentIn) jeweils ein Thema für die DIY-Kata vorgeben, mittels Lostrommel ziehen die Aspiranten ihren thematischen Schwerpunkt.

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Holger König hat geschrieben: Damit würde die Kata zum zentralen Lehrmittel des Prüfungstrainings (wozu die Kata zu der Zeit diente, als kampfsportliche Techniken nicht schriftlich/bildlich überleifert werden konnten). (...)
Als rudimentärer Wissensspeicher und als Anleitung einen Schritt weiter zu gehen - gut, das gilt wenn die DIY-Kata einem einfachen TEXTBOOK gleicht ... einmal gelernt und verinnerlicht, kann man die Quintessenz immer wieder abrufen.
Gleichzeitig wäre das TEXTBOOK jetzt ein immer zur Verfügung stehender REMINDER.

Welches Ziel verfolgt Deine hypothetische "Kata der Schülergrade /Grundschule - Wurfschule"? Gar keines, es stellt (noch!) einfach nur zusammen.

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Die letzte Prüfungsaufgabe kann sehr oberflächlich oder auch sehr anspruchsvoll erfüllt werden. Als Schulnote ausgedrückt reden wir hier von einem Spektrum zwischen sehr gut und gerade noch ausreichend, das Referat und der Prüfling (Gütesiegelträger) müssen entscheiden, was sie beide wollen.

Nach der Pflicht kommt die Kür und hier möchte ich gerne zeigen was ich kann. Also frage ich mich selbst "was kann ich besonders gut?" 'Jupp' würde als 'Roten Faden' bestimmt die Methodik wählen, ebenso wie M.T. im Eröffnungsbeitrag.

Allerdings stellt meine Formulierung "die Methodik" ein Paradoxon dar :?.

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Fritz
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Re: Eigene Kata, fünfter Dan

Beitrag von Fritz » 11.07.2018, 11:18

Holger König hat geschrieben:
10.07.2018, 01:30
Denkar wäre z.B. für die erste Idee: Die Würfe des 8. Kyu als erste Katagruppe, wobei
- Uki-Goshi gegen Schlag (aus Nage no kata übernommen)
- O-Goshi in der Bewegungsausführung des Harai-Goshi in der Nage no kata (eignet sich als Übung beim Heranführen an das Kata-Training)
- O-Soto-otoshi aus einer Vorwärtsbewegung von Tori (Schrittfolge von Tomoe-nage übernehme?)
In gleicher Weise werden drei Techinken aus jeweils einer weiteren Prüfungen zu je einer Gruppe verbunden. Damit würde die Kata zum zentralen Lehrmittel des Prüfungstrainings (wozu die Kata zu der Zeit diente, als kampfsportliche Techniken nicht schriftlich/bildlich überliefert werden konnten).
Für die zweite Variante würde z.B. als erste Gruppe die Reihenfolge O-Soto-otoshi - O-Soto-gari - O-Soto-guruma den Weg von 2-3 geeigneten Vorkenntnis-Würfen für einen Wurf, der mit dem Prüfungsprogramm für den 1. Dan als neue Grundtechnik verlangt wird, zu jeweils einer weiteren Gruppe kombiniert. Dabei müßte mit dem Prüfungs-/Kata-Beauftragten abgesprochen werden, ob in der jeweiligen Gruppe auch von der Zahl von 3 Würfen abgewichen werden darf.
Hmm, es hindert einen ja nicht daran, genauso die Inhalte des 8. Kyu den Anfängern beizubringen ...
Aber ob das dann einen Mehrwert in der Vermittelung (im Vergleich zu allen anderen üblichen Methoden, Leute für den Halbgelbgurt zu befähigen) bringt,
der es sinnvoll erscheinen läßt, diese Art der Vermittlung bei einer 5.Dan-Prüfung vorzustellen?

Die zweite Variante klingt nach "Methodischer Reihe" - da könnte im Sinn von Stoffsammlung / Gedankenstütze schon einiges machbar sein ...

Was denkbar wäre und auch sicherlich sinnvoll - wenn gute Judoka sich Gedanken darüber machen, was sie auszeichnet - und demzufolge von anderen unterscheidet - und das dann
als Kata oder Methode "kodieren". Bspw. wie Hirano es mit seinen Kata gemacht hat.
Aber für der "normalen Judoka" ist dann ja eher außen vor ...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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