Unser Habitat brennt

Hier könnt ihr über Gott und die Welt reden.
HBt.
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Lebendiger & fruchtbarer Boden ...

Beitrag von HBt. » 04.08.2018, 21:12

benötigt 50 % Lufteinschluss pro Volumen!

Das ist bei dem üblich verdichteten Boden und dem Auflockern mittels "Gruber" zZt. nicht möglich, im Frühjahr war der Boden zu feucht (matschig). Kleinere Felder sowie der Einsatz des Pfluges stellen einen bekannten Lösungsweg dar,
doch pflügen ist "zu teuer". Zu teuer' bezieht sich dabei auf die notwendige Zugkraft. Man kann einfach nicht, wie mittlerweile üblich, über den Acker rasen - "wie mit einem Panzer". Die aufzubringende Bearbeitungszeit ist neben dem Treibstoffeinsatz (marginal, und wahrscheinlich auch gar nicht zutreffend!) zu hoch und damit unrentabel. Nehmen wir ein Beispiel: mit dem "Gruber übers Feld rasen" benötigt 0,5h während die selbe Fläche umgepflügt vielleicht 2h in Anspruch nehmen würde ---> ich spare also 1,5h Arbeitszeit :o.

Der Altbauer kennt die Lösung, doch niemand hört mehr auf seine Eltern oder Großeltern. Mein 40jähriger Nachbar meinte dazu: "Das kann man so nicht sagen, die jungen Leute probieren halt gerne Neues aus." Äääääääääääh?

Auch die Lösung der Fruchtfolgen ist dem Altmeister noch bekannt, doch heute wird ganz anders gearbeitet. Beim Ernten bestimmt die Elektronik (mit ihren Apps) automatisch den Ertrag und merkt sich für das Folgejahr den Verlust,
um zukünftig (als Ausgleich an dieser Stelle) gezielter düngen zu können. Der Landwirt benutzt dazu nicht das "normale GPS", seine Software nutzt eine wesentlich höhere Auflösung - die Daten wandern automatisch in die CLOUD des Lizenzgebers.

So läuft das teilweise auch schon bei uns.


#
Zurück zur gegenwärtigen Temperatur, interessiert hat mich heute die Wärme des Ackerbodens in 5cm Tiefe:

1. Messung um 14 Uhr 30
Lufttemperatur 34°C in einem Meter Höhe über dem Boden, bei durchaus starkem Wind
Boden 44°C

2. Messung (gleiche Messstelle) um 20 Uhr
Lufttemperatur 31°C in einem Meter Höhe über dem Boden, bei weiterhin mäßig starkem Wind
Boden 34°C

In meinen Augen, können wir hier noch von gemäßigten Zuständen sprechen* - ach würden die jungen Agraringenieure doch auf ihre Großväter hören, doch sie hören nicht.
:D :cry:


Würde es jetzt drei Wochen gemäßigt durchregnen (schöner, permanenter Nieselregen), könnte der Mais noch die erwarteten Erträge liefern. Das Meiste wird eh geschreddert und als Biomasse vertickt, nach dem gängigen Muster
(als illustrierendes Beispiel: der Bauer erntet seine Rüben nicht mehr selbst - sie werden von polnischen Übernachtarbeitern just in time verschifft ;-). Zucker das weiße Gold! ).


Jetzt bin ich doch wieder auf die (unsere) Zukunft gespannt.



HBt.

Psst
Leider verbrennt die Sonne das Obst, mit dem Augustapfel wird das dieses Jahr nichts mehr. Das Milchvieh wiederkäut nicht mehr, es säuft nur noch - bis die Talsperren leer sind. Die arme Holsteiner Kuh(!), sie fühlt sich im Temperaturbereich zwischen -10°C und +10°C am wohlsten, sagt man ;-).

Ich mich ebenfalls,
doch ich mag Kühe auch sehr gerne.

HBt.
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Die Sache mit dem Mist

Beitrag von HBt. » 06.08.2018, 11:27

Fritz hat geschrieben:Ja das mit der Gülle ist ne Riesensauerei. Als Bauern noch Bauern waren, standen die Viecher auf Stroh und es gab ordentlich Mist ...
Tja, Mist gibt es scheinbar keinen mehr -> ist mit "zu viel Arbeit" verbunden und damit "nicht rentabel".

Trennt man Jauche & Kot, so hat man noch 1950 mit ca. 5kg Stroh pro Kuh als Einstreu gerechnet. Mit dieser Menge hat "ein Stück Großvieh" zirka 40kg Mist pro Tag produziert.
Jetzt extrapolieren wir einmal, hmmmmm ... zweihundert Milchkühe sind mittlerweile normal pro Hof, damit würden täglich über acht Tonnen Mist anfallen (ohne den eigentlichen Urin, die Jauche).

Der Mist muss richtig gelagert werden, Bakterien müssen verstoffwechseln können ("veratmen"); aerobe und anaerobe Prozesse finden bei Temperaturen zwischen mindestens 50°C und 80°C im Haufen statt.
Beim Gasaustauch aller atmenden Lebewesen entsteht natürlich C02, H20 ... und hier natürlich Stickstoff. Nach Ammoniak* duftet es (im Dorf) schon seit Jahrzehnten nicht mehr.


#
Ein Milchbauer kann heute leider nicht überleben, wenn er traditionell arbeitet (und eine Balance mit der Natur anstrebt) ---> die drei großen, weltweit operierenden, milchverarbeiten Konzerne diktieren die Marschroute.

China ist mittlerweile stolz auf ihre /seine moderne Milchproduktion,
dort werden abertausende Stück Hochleistungsrind (Holsteiner) science_fiction_mäßig und prozessoptimiert gehalten, sie sind schon gleich ein integraler Bestandteil der Molkerei.


Morgen 39°C in Berlin,

HBt.




PS

Ob uns Menschen die ständige Gabe (Rohmilchkonsum) des Rinderwachstumshormon xyz wohltut, wird sich noch zeigen ;). "Die Milch machts". Auf jeden Fall!


"Gründüngung & Brache" sieht man vereinzelt schon noch, alle paar Jahre einmal sporadisch. Es scheint einen nostalgischen Touch zu haben, prozessorientiert macht es keinen Sinn - das wusste man schon nach und auch vor dem Krieg. Doch heute sollte man vielleicht ganz schnell umdenken /Altes & Neues überdenken.


*als Stellvertreter benutzt, für alles was unangenehm stinkt und nicht gesund ist

HBt.
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Fahrverbote

Beitrag von HBt. » 06.08.2018, 14:26

Also,
in Paris (Frankreich) und dem Großraum von Paris (dem Speckgürtel) gilt heute (wieder nur) "eingeschränktes Fahren bis hin zum totalen Fahrverbot".

Man sieht: es geht doch, wenn man will. Ebenso erhalten in Frankreich die Kraftfahrzeuge jüngst PLAKETTEN, die den tatsächlichem Schadstoff- u. Giftgasausstoß wiedergeben, das ist viel sinnvoller als das halbherzige,
deutsche Verfahren.


Bevor wir es bald wieder vergessen: Portugal brennt gerade, bei Lufttemperaturen um 45°C, die Feuerwehren haben bislang keine Kontrolle über die (Wald)Brände.


Langsam sollten wir Menschen nachhaltig etwas für unseren Lebensraum tun, z.B. die täglichen Überproduktionen aller Waren und Güter stoppen & über vernünftige, moderne Fahrregularien nachdenken und schnellstmöglich auch umsetzen. Keine augenwaschenden Zielformulierungen für das Jahr 2030 ... [in dem wir (nicht) Kontakt aufnehmen, sondern kein sauberes Trinkwasser mehr finden werden].






#
Neues aus dem Bundestag:
Frau Connemann (CDU) fordert Bedenkzeit und will damit spontane Tätowierungen verbieten lassen -> zum Schutz vor uns selbst.

Das sind also die brennenden Themen unser Politiker :eusa_doh.

Na dann,
gute Nacht. Während Herr Weil (SPD) den RASSISMUS in Deutschland beklagt. Welcher Züchtung entstammen wir 'Modernen Menschen' bloß, bei Hunden ist wir bekannt das man durchaus von Rassen spricht, aber beim homo sapiens ?

Quelle: HAZ


Wie war das doch gleich noch? mit den zwei (kriminellen) Großfamilien Berlins, ein sogenannter Clan, mit jeweils (mehr als) 101 Familienmitgliedern ---> vielleicht eine sinnvolle Option für die Zukunft, so eine Großfamilie ;-).

"Die Präventivhaft wird wohl eher zurückhaltend genutzt", sagte Frau Barbara H.


Die Tagespresse ist einfach großartig heutzutage
:rofl.
Zuletzt geändert von HBt. am 08.08.2018, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Das Klima kippt

Beitrag von HBt. » 08.08.2018, 13:09

... bald ist es aus, wenn nicht ein Wunder geschieht.

Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen

38°C
gestern im Schatten! Die Autobahnen A7 und A27 sind nicht mehr existent, Fahrbahnen werden kilometerweise geschreddert. Kraftfahrzeuge ziehen stoisch wie Kamele einer Wüstenkarawane durch den Glutofen Niedersachsens und Bremen, Maisfelder sind verbrannt ... Bäume werfen ihr staubtrockenes Blattwerk ab. Bloß kein Unfall, bloß kein technischer Defekt im Chaos deutscher Verkehrswege: hofft man inständig.

Die Nordsee ist verschwunden,
zur Mittags- & Nachmittagszeit leert sich der Strand und das Watt. Der Containerverkehr - auf zur Elbemündung, wirkt wie eine weit entfernte Fata Morgana ... Spiegelungen auf einer mondartigen Oberfläche. Die Sonne brennt
gnadenlos auf uns hernieder. Im Kurzentrum tummeln sich tausende von Touristen, sie haben es noch nicht gecheckt -> Gott hat seine Kinder verlassen.

Abseits ein Gespräch mit den Einheimischen: "Um 16:30 Uhr habe ich endlich feierabend. Gegen 18 Uhr erwarten wir hier in Cuxhaven die Höchsttemperatur, mindestens 38°C. So warm war es noch nie. Um 17 Uhr ziehe ich alle Vorhänge zu und sitze zu Hause ..."

Und in der Tat, zwischen 16 u. 17 Uhr pendelte sich die Quecksilbersäule tatsächlich bei 38°C ein.
Aus meiner weit entfernten Kindheit kenne ich die Nordsee aus dem effeff, doch selbst als Soldat der deutschen Bundesmarine, habe ich noch nie zuvor derartig verbrannte Deichanlagen gesehen ... traurig, sehr traurig. Selbstverständlich findet man auch noch üppiges Grün im Land von Geest, Weser und Elbe, doch der Schein trügt gewaltig.




#
Wieder dahoam (is dahoam)
- steht die Luft in der Landeshauptstadt (und Region), noch nachts um 01:00 Uhr kann man nicht lüften, es ist zu warm
- und die Politik?

Einfach nur noch lächerlich:
den verzogenen Nachwuchsnarzisten deutscher, diskussionsfreudiger Weicheiereltern (Selbstdarsteller), kann man den Wehrdienst (oder den Zivildienst) nicht mehr zumuten :eusa_doh.

Welche Zwietracht wird hier eigentlich gesäht???

Dienstverpflichtung & die Digitalisierung, Spionagesoftware auf unseren Smartphones ... alles ist zu teuer, nichts ist mehr finanzierbar ... bla bla bla .

- als nächstes Paket werden erst einmal alle Schulen Niedersachsens mit umfangreichen Klimaanlagen ausgerüstet.


Astreine Politik,
keine Effizienz, völlig verantwortungslos aber zielorientiert' mit 100% Eigennutz (das ist der Eindruck, den uns die Massenmedien und einzelne Held-INN-en suggerieren, ihre Nichttaten bestätigen vielmals noch diesen Eindruck)

:riding.

:rolleyes

:sad3


HBt.



Psst
Die WetterApp hat auch noch um 19Uhr behauptet es wären nur 31°C gewesen, supergeil ... Ozon gibt es ja seit zirka 20 Jahren auch nicht mehr :argue.

Ich für meinen Teil, werde in den Sommermonaten "April, Mai, Juni, Juli, August und September" niemals mehr Urlaub nehmen. Meinen Jahresurlaub werde ich zukünftig (knallhart) in die gemäßtigten Monate Oktober, November, Dezember, Januar, Februar, März legen - mit durchschnittlichen 18 bis 25°C im Schatten.

Von Quartalen und Jahreszeiten müssen wir nicht mehr sprechen, derlei ketzerisches Gerede ist politisch nicht mehr korrekt und wird aus dem deutschen Wortschatz gestrichen.

Alles natürlich freiwillig,
zum
Wohle und Schutz des ...

Keine Vernunft und keine Verantwortung mehr ... wir ersetzen alles durch Naildesign, Coffee to go, frozen joghurt mit topping, duzen uns, kommen immer zuerst ...

Desolates Land, desolate Gesellschaft - während Donald mittels Twitteraccount der Welt diktiert.
Zuletzt geändert von HBt. am 08.08.2018, 20:19, insgesamt 3-mal geändert.

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Und Urheber klagen an,

Beitrag von HBt. » 08.08.2018, 15:13

ihre Rechte an völlig belanglosen, digitalen Fotografien /ein ... die arme Schule, die arme Schülerin!

Verdammt,
ab morgen wird es keine Schulreferate mehr geben (können) - Copy & Paste vom Teufel verbannt :rofl.


Nächster Topic:
Die deutsche Forschung liegt am Boden, "Elsevier" legt vorrübergehend alle Onlinezeitschriften lahm, etc.pp.

Alle sanitären Anlagen deutscher Schulen sind in einem ekeleregendem Zustand, zu alt, zu kaputt, zu schmutzig - noch nicht digital.

Hossa,
33°C bei mäßig starken Winden, ein Meter über dem Boden.

Tornados und Erdbeben lassen noch auf sich warten,
doch die Angst vorm Verlust des persönlichen Eigentums & der Existens steigt stündlich an ---> die Natur (Physik) schlägt zurück.


Ach setzen wir uns einfach wieder unsere rosarote Brille auf,
HBt.

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Re: Unser Habitat brennt

Beitrag von Fritz » 09.08.2018, 13:38

HBt. hat geschrieben:
08.08.2018, 13:09
Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen
Du hast Urlaub und bist in der Hitze
an die Nordsee geradelt oder gelaufen? Respekt, aber gesund ist das nicht ...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

HBt.
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So ungefähr

Beitrag von HBt. » 10.08.2018, 13:18

Fritz hat geschrieben:
09.08.2018, 13:38
HBt. hat geschrieben:
08.08.2018, 13:09
Cuxhaven, Bremerhaven, Bremen
Du hast Urlaub und bist in der Hitze
an die Nordsee geradelt oder gelaufen? Respekt, aber gesund ist das nicht ...
:D
Ich mache das auch nie wieder.

#
Gestern Vormittag hatte ich eine nette Konversation mit einem freundlichen Brandenburger, er sprach von staubtrockener Dürre in seinem Bundesland.

Auf Seite Eins unserer Tageszeitung, wird heute darüber spekuliert' welche finale Geschmacksrichtung der VW-Ketchup haben wird /passend zur VW-Currywurst. Darüber hinaus muss (momentan, das Sommerloch?!) in jeder Ausgabe der HAZ das Wort "Rassismus" mindestens 10 mal auf den ersten Seiten fallen, es wird einfach einmal mit dem Begriff Diskriminierung gleichgesetzt ---> wir Deutschen sollen uns diesen Begriff offensichtlich schön einprägen.

Gleichzeitig wird kontrovers über die "Elfenbeauftragte der A2" diskutiert und debattiert, die mit ihrer Kollegin (einer Tierkommunikatorin) einige Unfallschwerpunkte zwischen Braunschweig und Hannover "energieversiegelte".

Tja,
am Dienstag war es einfach zu extrem - doch Hannover feiert den Jahrhundertsommer, an jeder Ecke ein Volksfest und verordnete "gute Laune" ... während unser Volkswagen ordentlich produziert und mit Rabatten verschleudert (und später vom Kunden über diverse Umwege refinanziert) wird - Japaner subventioniert Diesel-KFZ ankaufen, um ihre CO2-Bilanz aufzumöbeln.


Langsam aber sicher' wird mir das politische (und mediale) Kasperletheater zu bunt.


#
'Fritz',
warst Du schon im Stadion? Unsere Leichtathleten sind zur Zeit extrem erfolgreich unterwegs, geil.



HBt.



PS Irgendwie fehlt immer noch der globale Ruck /eine Illusion :crybaby.

HBt.
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Nachtrag

Beitrag von HBt. » 15.08.2018, 10:45

Mit etwas Recherche erfährt man, was WIR seit mehr als 45 Jahren gesichert wissen, dass "unser Habitat heute brennt" (brennen wird). Leider ist der Ofen bald für uns Menschen aus, leider - wie lange wird es noch dauern? Vielleicht 30 bis 100 Jahre, auf gar keinen Fall länger - wenn WIR nicht sofort nachhaltig handeln, d.h. jeglicher Konsum muss drastisch reduziert werden.

Wir müssen uns einschränken (und - als Erstes den Individualverkehr auf ein verträgliches Minimum reduzieren, als Zweites so wenig wie möglich einkaufen, ... u.s.w.). Tun WIR das nicht und davon kann man getrost ausgehen, dann ist in spätestens 30 Jahren unser aller Ende sehr nahe ...


Wer mir keinen Glauben schenken möchte, der vertraut möglicherweise eher dem Papst (übrigens ein beeindruckender, sehr bewegender Film, auch wenn er natürlich sehr einfach /einseitig gestrickt ist):




HBt.



Psst
Selbstverständlich können wir Judoka bei diesem absehbaren Ende, (ein extrem realistisches Szenario, alleine schon wegen der lebensnotwendigen Strömungen [physikalisch], denen wir u.a. die Energie entziehen und die heute schon deutlich schwingen [ebenfalls streng physikalisch betrachtet] ...) unseren Sport nicht mehr ausüben. Die resultierende Lebensqualität wird jeglichen Sportbetrieb zum Erliegen bringen, WIR sind gezwungen (jetzt) das Richtige zu tun,
damit grundsätzlich /überhaupt etwas Lebensqualität erhalten bleibt - für die wenigen Überlebenden.


Bitte nicht vergessen,
wir bestehen nicht nur aus Wasser, sondern auch aus kleinen "Eiweißmännchen u. Frauen" ;) ---> ab welcher Temperatur kommen diese Bausteine zum Stocken?
Zuletzt geändert von HBt. am 15.08.2018, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.

tutor!
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Re: Nachtrag

Beitrag von tutor! » 15.08.2018, 11:32

HBt. hat geschrieben:
15.08.2018, 10:45
Mit etwas Recherche erfährt man, was WIR seit mehr als 45 Jahren gesichert wissen, dass "unser Habitat heute brennt" (brennen wird).
Durch genauere Recherche erfährt man jedoch, dass in den 1970er Jahren man eben dies nicht gesichert wusste, sondern es Theorien über vollkommen unterschiedliche Szenarien der Klimaentwicklung gab. Dies ist in der Studie "Global 2000", die damals mit großem Aufwand erstellt wurde, eindeutig nachzulesen. (http://geraldbarney.com/Global_2000_Rep ... ers1-7.pdf). dort findet sich auch eine Begründung, warum man es damals noch nicht genau wusste.

Mitte/Ende der 1980er Jahre war man sich dann darüber einig, dass es in Richtung einer Erwärmung gehen würde - heute bezweifeln das nur noch absolute Ignoranten. BTW: ich hab´s damals im Stuidium rauf und runter gekaut...

Interessant: in nicht allzu ferner Zeit dürfte es in Europa einen Temperatursturz geben, der durch den Süßwassereintrag aufgrund schmelzenden arktischen Eises verursacht wird. Durch die Dichteveränderung des Wassers, wird das durch den Golfstrom ankommende warme Wasser nicht mehr nach Abkühlung absinken können und einen "Stau" verursachen. Derzeit gibt es einen Rückfluss des Wassers am Meersboden. Strömung kann ja niemals in nur eine Richtung gehen. Wird dieser Wasserkreislauf unterbrochen, so wird auch kein tropisches Wasser aus der Karibik mehr in den Nordatlantik nachfließen können. Dass dies so eintreten wird, ist ziemlich gesichert, nur nicht wann und wie stark der Effekt ist.

Auf jeden Fall wird er größere Temperaturunterschiede zur Folge haben, als wir derzeit kennen - mit allen Folgen für sehr heftige Wetterkatastrophen.
I founded a new system for physical culture and mental training as well as for winning contests. I called this "Kodokan Judo",(J. Kano 1898)
Techniques are only the words of the language judo (Cichorei Kano, 24.12.2008)

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Gesichert?!

Beitrag von HBt. » 15.08.2018, 11:46

(...)
Auf jeden Fall wird er größere Temperaturunterschiede zur Folge haben, als wir derzeit kennen - mit allen Folgen für sehr heftige Wetterkatastrophen.
Alle Lücken der 1970er Jahre wurden schrittweise geschlossen, wie wir ebenfalls exakt wissen -> ebenso wissen wir was wir tun müssen, jedes Individuum.


'tutor!',
es freut mich, dass Du mit meinem Einwurf der (Leben spendenden) physikalischen Strömungen (zu Land und im Wasser) etwas anfangen kannst ;-).


Jetzt sollten wir alle aber auch langsam einmal in die Hufe kommen,
meinst Du nicht auch?

HBt.
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Täglich sterben ...

Beitrag von HBt. » 15.08.2018, 12:51

150 Tier- und Pflanzenarten (sterben täglich) auf unserem Planeten aus (so liest man es in diversen Fachbüchern). Ein natürlicher Prozess, wenn er nicht durch das Eingreifen des Menschen immens beschleunigt werden würde. WIR plündern, vergiften ... im Resultat' unseren einzigen Lebensraum, es existiert im gesamten Universum erst ein Planet, der Leben in dieser Vielfalt (& mit uns) ermöglicht. WIR können nicht auswandern, ebenso wenig werden uns Außerirdische oder gar Gott retten.

Kann man mit Gewissheit behaupten, WIR sind noch alleine im All? Ja, das kann man. Warum? Weil das Universum noch zu jung dafür ist. Selbst wenn unser Sonnensystem mit der Wohlfühlzone (habitabile Zonen), dem Ökosystem Erde (der Papst spricht durchaus korrekt von der "Mutter Erde"), nicht alleine dastehen sollte, reicht die Zeit nicht aus, um die Evolution so richtig durchstarten zu lassen. WIR sind die Ersten (und auch die Letzten) unseres Stammes.


Täglich sterben auch wir ein bisschen, beschleunigen ist bei diesem natürlichen Prozess eher dämlich (also dumm, nur "die Gier" lässt uns dabei clever erscheinen - ein Trugschluss).


Völlig simpel ausgedrückt,
HBt.

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Die Dauerfreikörperkultur ...

Beitrag von HBt. » 17.08.2018, 13:33

fällt mir langsam aber sicher extrem auf den Wecker. Jedes Kleidungsstück ist in Wohnräumen, nicht zwangsgekühlten & verdunkelten (Wärmeschutzverglasung) Bürokomplexen, u.s.w. -> ein Stück zu viel.
Mein Gott, ich laufe seit Monaten im Adamskostüm durchs Leben, ähhh Leiden.

Die Tageszeitung verspricht uns Hannoveranern heute 24°C. Doch es waren schon Vormittags 27°C, momentan steigt die Anzeige meines Thermometers und deutet auf > 34°C. Im ungünstigsten Fall wird sich
diese Wetterfront noch mindestens sechs Wochen halten, während Neubauten im Schuhkartondesign mit Dach, ohne Keller, ohne Begrünung, ohne Schatten, auf einer tollen Freifläche entstehen. Ein Einfamilienheim,
mit Rundumdauerbeleuchtungen und Klimatisierung mittels Splitgeräte. Der Einstellplatz der winzigen Grundstücke darf nicht fehlen, irgendwo müssen die mittlerweile typischen drei KFZ ja geparkt werden ...

Sie schießen wie Pilze aus dem ehemaligen Waldboden, die Musterhaussiedlungen aus dem Katalog. Doch noch fehlt das "Schnelle Internet" - Minister Althusmann will diesen Mangel jetzt vehement bekämpfen,
er treibt die "Digitalisierung" mittels Verpflichtung voran: Laptops an Schulen sind demnächst Pflicht /Ehrensache.

Zitat:
"In vielen ländlichen Regionen fehle schnelles Internet - "das werde zu einem existenziellen Problem" ". So sind im Landkreis Hildesheim 31500 unterversorgte Haushalte auffindbar ... 1 GigaBit pro Sekunde, das ist das erklärte Ziel bis zum Jahr 2025. [HAZ]

Ok, ohne INTERNETZ wird also kein Mensch mehr lebensfähig sein - ein erklärtes politisches Ziel ist: diese Meinung (kein dezidiertes Wissen) von uns (dem Volk) abzuwenden - ein erster Schritt ist die Laptop-Pflicht schon für Grundschüler,
hörte ich kürzlich.

Coool,
der Lokalteil berichtet fortwährend von Überfällen, Messerstechereien & andere gewalttätige Übergriffe ----> wundert micht nicht, man kann es direkt beobachten - man kann aber auch Schutzpolizisten dabei beobachten, wie sie mit ihrem SMARTPHONE spielen, während der Dienstzeit (auch im Auto).

Mein persönliches Entsetzen kennt keine Grenzen mehr,

HBt.



Nachtrag:
"Digitale Endgeräte" werden in Niedersachsen jetzt als "Lernmittel" anerkannt und verpflichtend. Die entstehenden Kosten sollen die Eltern schultern. Der "Masterplan Digitalisierung" sieht darüber hinaus den spielerischen Umgang mit "Leichtbaurobotern" vor, damit sich deutsche (ähhhhhhh multikulturelle) Schüler und Schülerinnen (Jugendliche) besser mit der "technischen Entwicklung" auseinandersetzen können ...
als???

Alles natürlich während die Außen_rundumeigenheim_hausbeleuchtung elektrische Energie in Licht & ordentlich Wärme transformiert - 24h am Tag, da dieses schöne Accessoire auch am hellichten Tage nicht mehr ausgeschaltet wird. Warum? Weil uns die freie Handlungskompetenz mittlerweile fehlt, es ist doch so schöööööööööööööööööön, auch so schön warm. Wir sind zu dumm geworden, um verantwortungsvoll (also intelligent, mit Vernunft) mit unserem Habitat, mit uns selbst' sowie mit anderen Lebensformen umzugehen.

Bald startet in NDS ein neues, zukunftsweisendes Projekt: "Digitaler Stall der Zukunft"; unter realen Bedingungen sollen "digitale Lösungen für Herdenmanagement" (...) gefunden werden. Darüber hinaus sollen Waldbesitzer Satellitenbilder mittels "Internet-Auswertung" nutzen können. Bereitgestellt werden sieben Millionen Euro.

Von wem?, fragt man sich.

:eusa_clap


Bitte nicht vergessen,
WIR haben einen "Fachkräftemangel" - der Deutsche ist nicht mehr in der Lage ..., selbst an MAURERN fehlt es, sagt man.

:BangHead

Ach so,
das Land streicht die bisher zur Verfügung gestellten 50 Millionen Euro der dringend notwendigen Sprachförderung unser Neuansiedler (Migranten, Flüchtlinge, ... ) und bewilligt 10 Millionen, so der Masterplan für 2019 ---> 80% Einsparung. Den Gewinn stecken wir dann in die "Digitalisierung", nicht ins HANDWERK - aber "das Handwerk benötigt Flüchtlinge" , so der Präsident der Handwerkskammer Hannover [HAZ, Wirtschaftsteil].

Ok,
ich habe es verstanden: WIR lernen demnächst nicht mehr Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch (und Latein) in unseren Schulen, sondern Arabisch, Türkisch, ..., und diverse afrikanische Dialekte.


So sei es,

Amen.

HBt.
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Neue Arbeitsfelder- u. Plätze

Beitrag von HBt. » 17.08.2018, 16:04

Die in Mode gekommenen Messerstechereien in deutschen Arztpraxen, häufig verübt von zwei sich hassenden Parteien (untereinander), aber häufig auch von herkunftslosen Männern ...,
also der gewaltsame Tod eines Offenbacher Arztes, generiert den Wunsch nach Schutz & Überwachung ---> ab morgen werden wir unbescholtenen Menschlein mit permanenter Videoüberwachung und
mit Schutzmännern in deutschen Wartezimmern rechnen können. Natürlich digital. Eigentlich konsultieren wir unsere Haus -u. Fachärzte um Rat & Hilfe (üblicherweise bei einer Krankheit) einzuholen
und nicht um einer Messerstecherei beiwohnen zu wollen, eigentlich!


Verdrängen hilft (uns) nicht (weiter).



HBt.

(Warum schreibe ich so oft "deutsch"? Weil wir uns in Deutschland befinden.)

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Vorbei

Beitrag von HBt. » 23.08.2018, 06:53

Gestern betrug die Lufttemperatur in Hannover über 32°C, in Worten: mehr als 32°C. Natürlich im Schatten und in 1m Höhe ... im ersten, zweiten, dritten ... Stock ist es natürlich noch wesentlich wärmer.

An einen erholsamen Schlaf ist seit knapp 16 Wochen nicht annähernd zu denken ... Alzheimer ab 50, ist fest programmiert. Ganz sicher. Permanent wird man gestört, sei es durch Lärm, Licht und (oder)schlechte Luft ... ganz egal. Mein Arbeitskollege konnte bei 21°C (um 22 Uhr, in Pattensen) außerordentlich gut schlafen. Bei 28°C (Raumtemperatur noch um 04:00 Uhr morgens) konnte ich dieses nicht :evil: .



Goodbye Schlaf, auf Wiedersehen Gehirn,
HBt.

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Furz trocken ...

Beitrag von HBt. » 24.08.2018, 10:53

und trotzdem wird ohne Ende gegrillt, Gehwege werden durch Abflammen (mit einem kleinen Flammenwerfer) von nicht wirklich sichtbarem Unkraut befreit,
während auf den Hydranten gar kein ausreichender Druck mehr vorherrscht & die Feuerwehr keinen Nachwuchs hat.

Brandenburg brennt!

Zur Zeit brennen fünf* Hektar Wald ... und in meinem Schlafzimmer konnte ich gestern Nacht 29°C verzeichnen, mit weit geöffneten Fenstern (in allen Räumen) heute früh immerhin 26°C - mein Zuhause muss wohl ein geografischer Hotspot sein, denn in Hannover hat es sich in der Nacht auf 18,5°C abgekühlt (am Arbeitsplatz merkt man davon allerdings nichts, ebenfalls knapp 26°C, Tendenz steigend).

Wow,
völlig irre - und hierbei handelt es sich "nur um die Lufttemperatur";
die Licht- Luft- u. Lärmverschmutzung unser Umwelt gar nicht weiter beachtet, und wir machen weiter wie bisher.

Versteht sich ja quasi wie von selbst

:eusa_doh :eusa_whistle.


HBt.

* die Zahlen sind hier widersprüchlich, manche Organe sprechen von 300 Hektar, ein echter Flächenbrand' mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften (wird gelöscht und überwacht).




Ach, noch ein kleiner Nachtrag:

Die aktuelle Verkehrssituation, einer völlig desolaten Infrastruktur (im Herzen Niedersachsens), hat dazu geführt, dass unser einst idyllisches (und abgelegenes) Dorf, eine als Rennstrecke missbrauchte Umgehungsstraße (inoffizielle) der offiziellen Bundesstraßen** geworden ist. Im Rat der Stadt liegen offizielle Zahlen vor, so verzeichnen wir täglich' zur Hauptgeschäftszeit! mehr als 7000 durchfahrende Fahrzeuge. Die dabei gemessenen Höchstgeschwindigkeiten, betrugen innerorts >105 km/h ...

Ok,
an meinem Arbeitsplatz hält alle 2,5 Minuten eine Straßenbahn und im Verlauf von 8h (bis 10h) kann man täglich 20000 Kraftfahrzeuge ausmachen (15 Meter an meinem linken Ohr vorbeiflitzen) - es ist laut, schmutzig, usw.

Was soll's,
die nächste Kreuzfahrt ist gebucht - der Deutsche muss sich global bewegen, man muss unterwegs sein ---> es fragt sich nur: wer und warum?


** auf denen die zulässige Höchstgeschwindigkeit sich intermittierend irgendwo zwischen erlaubten 50km/h & 70km/h einpendelt, kurz unterbrochen von kleinen Sprints, ich liebe diesen kleinen Kick ;) - Vollgas :irre
.

HBt.
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Ein kleines Update

Beitrag von HBt. » 05.09.2018, 10:35

Nicht das jemand glaubt, es sei vorbei mit dem
Klimawandel, dem Treibhauseffekt, "den Nazis", den Abgasmanipulationen, dem Größenwahn ...

T(min) zirka 13,5°C
T(max) zirka 31,5°C

wir bewegen uns also ständig um 22,5°C, mit einer Periodendauer von fünf bis sieben Tagen, also knapp einer Woche - und dieser Wert steigt an, die Tendenz geht nach oben, es wird wärmer, jedes Jahr.

#
MO 18:00h, 30,5°C
DI 18:00h, 29,5°C
(gemessen, im Schatten, in Hannover & der Region)


Gut,
wozu führt das??? Naja, meine Wohnräume heizen noch morgens um 02:00 Uhr richtig ein ---> alle Fenster und Türen weit geöffnet, totaler Durchzug, 26°C. An schlafen ist dabei nun wirklich nicht mehr zu denken.
Völlig am Ende, bin ich dann irgendwann zwischen 02:30 & 03:00 eingedöst - natürlich so wie mich Gott erschaffen hat, ohne Kleider, ohne Schutz.

Super, wenigstens ein bisschen Schlaf - bingo. Demnächst bimmelt mein Wecker und schickt mich zur Vollzeit-Erwerbstätigkeit, weit gefehlt - der blöde Handywecker konnte nicht leisten was ein Gabelstabler kann.
Geweckt hat mich die in meiner Wohnung stehende Abgaswolke des Selbstzünders - der Hustenanfall ---> total geil.


Mittlerweile liebe ich mein Land & die Leute. Wir alle sind so großartige Kerle (m/w) :angry4 .


HBt.

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Der (ehemals) blaue Planet

Beitrag von HBt. » 05.09.2018, 10:47

nehme ich ein Handtuch aus dem Schrank, fühlt es sich so schön warm an, als käme es direkt aus einem Wäschetrockner :drunken_smilie.



Ist doch schön' so schön warm,
es ist Sommer,
Hochsommer von April bis Oktober

:smoke.


Weitermachen.

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Re: Unser Habitat brennt

Beitrag von Fritz » 05.09.2018, 12:31

HBt. hat geschrieben:
05.09.2018, 10:35
wir bewegen uns also ständig um 22,5°C, mit einer Periodendauer von fünf bis sieben Tagen, also knapp einer Woche - und dieser Wert steigt an, die Tendenz geht nach oben, es wird wärmer, jedes Jahr.
Also 2017 haben alle über einen kalten verregneten Sommer gejammert ... Die Jahre davor waren deutlich wärmer ...
also so recht mag die Theorie nicht stimmen ...
HBt. hat geschrieben:
05.09.2018, 10:35
Naja, meine Wohnräume heizen noch morgens um 02:00 Uhr richtig ein ---> alle Fenster und Türen weit geöffnet, totaler Durchzug, 26°C. An schlafen ist dabei nun wirklich nicht mehr zu denken.
Hmm, und das obwohl jetzt die Nächte deutlich länger u. kühler sind?
Könnte sein, daß die Bausubstanz wohl eher das Problem ist?
Mit freundlichem Gruß

Fritz

HBt.
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Leider stimmt die Theorie

Beitrag von HBt. » 05.09.2018, 14:02

Fritz hat geschrieben:
(...)
Könnte sein, daß die Bausubstanz wohl eher das Problem ist?
Das ist der springende Punkt und ein Irrtum zugleich, denn nicht die gemessene Lufttemperatur ist die Wärmequelle, sondern das elektromagnetische Spektrum ... (das Licht, die Wärmestrahlung ... die Sonnenstunden!).

Im Schatten unseres Institutsgebäudes messe ich gerade 28°C (bei leichtem Wind, einen Meter über dem Boden). Mit 95% geschlossenen Außenjalousien plus Scheibenfolien, beträgt die (minimale) nichtklimatisierte Raumtemperatur > 25°C ... und das an meinem täglichen Arbeitsplatz.


Kaum zu glauben.


#
An Sport oder andere Freizeitaktivitäten ist zur Zeit gar nicht zu denken.


##
Fritz,
zu den Kaltphasen hätte ich noch ein Beispiel:
(Ich glaube) letzte Woche Montag' mussten wir hier das Gebäude durch Aufdrehen unserer Heizung (Fernwärme), von <13°C auf angenehme 21°C aufheizen.
Die Heizkörper der Universität sind jederzeit voll einsatzbereit, so etwas gab es noch nie (sehr, sehr selten).

Also 2017 haben alle über einen kalten verregneten Sommer gejammert ... Die Jahre davor waren deutlich wärmer ...
also so recht mag die Theorie nicht stimmen ...

Typisch für eine Veränderung der globalen Strömungen, selbstverschuldetes Problem ---> richtig kalt war es hier (bei mir) auch im Vorjahr nicht, nur nicht so extrem heiß & trocken wie in diesem Jahr. Rauf & Runter innerhalb weniger Tage gab es ebenfalls im Jahr 2017, sogar noch deutlicher als 2018 ... das Wetter (die Phänomene) schwingt überdeutlich, könnte man sagen. Zur Zeit tut es dieses allerdings (noch) langsam. "Wir integrieren noch" - die Ausläufer!


Und der öffentlich-/rechtliche Rundfunk feiert bei uns den "APPtember", "einen ganzen Monat lang", "mit tollen Gewinnspielen ..." [NDR] https://www.ndr.de/ndrkultur/app/index.html.


Auf breiter Front' schön ablenken (lassen),
HBt.
Zuletzt geändert von HBt. am 05.09.2018, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.

HBt.
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Mist,

Beitrag von HBt. » 05.09.2018, 14:33

da fällt mir noch etwas ein.

'Fritz',
erinnerst Du Dich an den Winter 2009 - 2010?

Eine Freundin (japanische Kunsthistorikerin) von mir' hat damals in einer freundlichen Kleinstadt im Großraum Hannover gewohnt. Und wie das so üblich ist und war, wurden die schönen alten Wohnsiedlungen "energetisch aufgebessert, energetisch saniert". Im Klartext: es wurde sehr gut isoliert, sehr viel Styropor und Alufolie verbaut ... großartige Balkone geschaffen ... etc.pp. Doch der resultierende Wahnsinn zeigte sich nun überdeutlich, es war so extrem warm bei ihr zu Hause, dass sie im Winter 09/10 keine Heizung benötigte. Die Heizung war komplett aus, bei teilweise -20°C Außentemperaturen. Es war so extrem warm bei ihr, dass man im T-Shirt noch geschwitzt hat ... die Lösung lautete: die Balkontür immer weit geöffnet zu lassen.

Energieversiegelt ;-).


So ein Scheiß,
HBt.
:BangHead


#
In diesem Fall: hat die geile Isolierung (nach innen) dafür gesorgt, dass die anderen Mieter das Gebäude (von innen heraus) so richtig zum Dampfen gebracht hatten. Im Apptember-09 reichte noch ein gekipptes Fenster, für ein angenehmes Wohnraumklima völlig aus und der September war damals auch schon sehr warm (zirka 10++ Tage Sommer). Mensch' hat die Gute damals über diese Sanierung (des Investors) geschimpft. Und das völlig zu Recht. Bei ihren Eltern - in Görlitz war die Welt damals noch in Ordnung, die Altbauvilla war nicht übermäßig isoliert, die Äpfel & Birnen nicht gespritzt.


##
Zur Tendenz: jeder kann zu Hause selbst messen, er misst jeden Tag die Außentemperatur der Luft. Dazu baut er sich so ein klassisches kleines Häus'chen, gut durchlüftet, mit einem guten Thermometer. Stellt diese Station in den eigenen Garten, leicht abgeschattet und liest morgens um 10:00 Uhr und abends um 18:00 Uhr die Temperatur ab. Aus diesen beiden Werten bilden er den arithmetischen Mittelwert, diesen Wert notiert er als Wert für diesen Tag. Grafisch über den Jahrestagen aufgetragen, ziehen wir eine Kurve durch diese Punkte - so hat sich dieses Jahr dann im Mittel angefühlt ;-). Für dieses Jahr notieren wir das Mittel aus eben diesen Punkten.
Nach zehn oder zwanzig Jahren' tragen wir unsere Jahresmittelwerte ebenfalls schön y(x)-mäßig auf, fortlaufend und linear ... durch unsere resultierende Kurve zeichnen wir eine Ausgleichsgerade, eine Trendlinie ---> ist der Steigungsfaktor positiv, dann steigt die Temperatur an und wir sprechen vom Klimawandel!

Ein Wandel verläuft stets langsam und klingt auch nicht so bedrohlich wie das Wort Effekt, zum Beispiel "der Treibhauseffekt". Dieser 'persönliche Wandel' ist ortsabhängig u. ortsgebunden - unsere Messstelle befindet sich ja immer an der gleichen Stelle, doch der positive Trend ist global, es wird überall wärmer.

Ach,
in der BRD hatten wir schon so manchen 'Wandel' ... jetzt ist er global sichtbar und trägt an vielen Hotspots zum täglichen Unmut enorm viel bei, während die Rundfunkmoderatoren (m/w) (der Kulturprogramme) immer zuckersüßer werden, sprachlich & inhaltlich' dabei immer niveauloser ... ebenfalls ein seit Jahren beobachtbarer Trend.
Zuletzt geändert von HBt. am 06.09.2018, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.

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