Trainingslager für Eltern mit Kindern

Hier könnt ihr alles posten was mit Judo zu tun hat

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kastow
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Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von kastow » 15.01.2020, 10:23

Hallo,

gibt es eigentlich von den einzelnen Verbands-Ebenen idealerweise in den Sommerferien Trainingslager für Eltern gemeinsam mit ihren Kindern? Für Infos hierzu wäre ich euch dankbar!
Herzliche Grüße,

kastow

Since the establishment of Kôdôkan jûdô, jûdô has become something that should be studied not only as a method of self-defence but also as a way of training the body and cultivating the mind. (Jigorô Kanô: MIND OVER MUSCLE)

tutor!
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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von tutor! » 15.01.2020, 10:48

https://www.eju.net/project/Judo-Family-Fan-Camp

So zumindest in diesem Jahr. In der Vergangenheit gab es ähnliche, sogar umfassendere Angebote - jedenfalls soweit ich mich erinnern kann.

Man sollte aber vielleicht tatsächlich auch über eine nationale Initiative nachdenken...
I founded a new system for physical culture and mental training as well as for winning contests. I called this "Kodokan Judo",(J. Kano 1898)
Techniques are only the words of the language judo (Cichorei Kano, 24.12.2008)

HBt.
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Ein Trainingslager für Eltern

Beitrag von HBt. » 15.01.2020, 11:41

Wow,
das ist ein interessantes Thema, weil unmittelbar eine Fragenkaskade in meinem Kopf freigesetzt wird.

1)
Welches Ziel verfolgt der Anbieter?
2)
Welche Wünsche & Vorstellungen hat der Kunde?

Nehmen wir einmal an, es geht über einen normalen Club-Urlaub mit Animationsprogramm hinaus, also einer Belanglosigkeit, dann:
frage ich mich, wie nun der ANFORDERUNGSKATALOG aussieht?

u.s.w.

Vielleicht fangen wir mit den Rahmenbedingungen & der daran gebundenen Infrastruktur an ...

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von kastow » 16.01.2020, 08:09

tutor! hat geschrieben:
15.01.2020, 10:48
https://www.eju.net/project/Judo-Family-Fan-Camp

So zumindest in diesem Jahr. In der Vergangenheit gab es ähnliche, sogar umfassendere Angebote - jedenfalls soweit ich mich erinnern kann.

Man sollte aber vielleicht tatsächlich auch über eine nationale Initiative nachdenken...
Vielen Dank! Das Angebot der EJU müsste dem entsprechen, was derjenige, für den ich frage, sucht. :danke

Ein nationales Trainingslager wäre in der Tat interessant. Das könnte ich mir auch für meine Kinder und mich durchaus vorstellen. Die Frage wäre natürlich, in wie weit Nicht-Judoka auch aktiv teilnehmen könnten. Wobei ich da im Judo-Breitensport keine ernsthaften Probleme sehe.

Wie steht es denn hier im Forum? Wer könnte sich noch vorstellen, an so einem Trainingslager für die ganze Familie teilzunehmen?
Herzliche Grüße,

kastow

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Wenn ich mit 80++ Lebensjahren ...

Beitrag von HBt. » 17.01.2020, 14:19

im rentenfähigem Alter bin - und theoretisch Zeit hätte, dann könnte ich mir einen derartigen Urlaub durchaus einmal vorstellen, doch Du fragtest nach
kastow hat geschrieben:(...)
Wie steht es denn hier im Forum? Wer könnte sich noch vorstellen, an so einem Trainingslager für die ganze Familie teilzunehmen?
denen, die sich dieses in absehbarer Zeit vorstellen (und wünschen dürfen!) können.
Ich gehöre nicht dazu; übrigens, meine Kinder würden einen derartigen (blau-gelben) Spaß auch albern finden, bzw. seltsam.

Also -1!
kastow hat geschrieben:Ein nationales Trainingslager wäre in der Tat interessant. Das könnte ich mir auch für meine Kinder und mich durchaus vorstellen.
Ich frage erst gar nicht nach einer möglichen Nachhaltigkeit,
dein Appell lautet also:

Lieb*e
DJB - Untergliederungen,

bitte installiert einen Sommerurlaub für die ganze Familie & ihre Gäste, nennt diese Maßnahme national-german-judofamily-fun-camp (auf deutsch: nationales, deutsches Judofamilien Spaßlager oder als Name: Nationales Deutsches Judofamilien Spaßlager, abgekürzt NDJS) und ab damit in die sozialen Medien, engagiert ein Medienteam ... u.s.w.


Etwas überspitzt formuliert ;).

Gruß,
HBt.

PS
Mich interessiert wirklich der Anforderungskatalog eines solchen Angebotes /bzw. einem Trainingslager als Maßnahme ...

- Als erstes könnte man sich fragen, wo soll es hingehen? -> Veranstaltungsort und das Land (so lange es noch Länder & Staaten gibt).

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von Patrick-Oliver » 18.01.2020, 15:19

HBt., vermutlich wirst du uns ab deinem rentenfähigen Alter noch mehr mit mehrseitigen Monologen erfreuen. Bleibt also keine Zeit für Reisen ;)

HBt.
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Reisen ab 80+

Beitrag von HBt. » 18.01.2020, 19:16

Patrick-Oliver hat geschrieben:
18.01.2020, 15:19
HBt., vermutlich wirst du uns ab deinem rentenfähigen Alter noch mehr mit mehrseitigen Monologen erfreuen. Bleibt also keine Zeit für Reisen ;).
Ich könnte mich dann als Animateur verdingen -> zum Aufstocken versteht sich. So ein Camp ist auch eine ganz famose Angelegenheit.
Mal sehen :eusa_think,
ich wollte schon immer einmal nach Wuppertal fahren.

Wo findet das Event denn statt?
Wir schreiben nunmehr das Jahr 2048. Auf der Suche nach Trinkwasser ...

#
Patrick-Oliver,
Du hast den Sinn dieses Eintrages noch nicht verstanden. Bist Du nun dabei oder nicht? Das ist hier eine Umfrage (doch zu erst die Werbung) ...

unentschieden
(+1 kastow +1 tutor! -1 HBt. -1 P-Oliver).

Gruß,
HBt.
;)

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von kastow » 23.01.2020, 13:31

Wie sieht es denn bei den Vätern und Müttern hier aus dem Forum aus? Besteht Interesse an solch einem Trainingslager? Auch ohne HBt. könnte das doch recht nett und unkompliziert sein ;)
Herzliche Grüße,

kastow

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In den Sommerferien

Beitrag von HBt. » 23.01.2020, 14:50

kastow hat geschrieben:
23.01.2020, 13:31
Wie sieht es denn bei den Vätern und Müttern hier aus dem Forum aus? Besteht Interesse an solch einem Trainingslager? Auch ohne HBt. könnte das doch recht nett und unkompliziert sein ;)
... nehme ich dann Urlaub, denn auch ich kann amüsant sein. Meine erwachsenen Kinder gehen derweil ihre eigenen Wege. Wie sieht jetzt der Anforderungskatalog inhaltlich aus und wo soll es hingehen?

Nach Bad Godesberg (als Forumstreffen?)
;-).

Mal ernsthaft:
plane das Ganze doch und schreibe es in NRW aus! Einem familiären Event steht doch beinahe nichts im Wege. Die berüchtigten Sommerschulen der Landesverbände und des DJB existieren schon, sowie unzählige Ferienlager.


Gruß,
HBt.

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von kastow » 23.01.2020, 15:31

Ich möchte das aber gar nicht selber ausrichten. Ich bin das ganze Jahr ehrenamtlich tätig. Darum möchte ich in diesem Fall auch mal nur Teilnehmer sein.
Herzliche Grüße,

kastow

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Ein Sommercamp

Beitrag von HBt. » 24.01.2020, 11:20

kastow hat geschrieben:
23.01.2020, 15:31
Ich möchte das aber gar nicht selber ausrichten. Ich bin das ganze Jahr ehrenamtlich tätig. Darum möchte ich in diesem Fall auch mal nur Teilnehmer sein.
Also bezieht sich Deine Frage auf ein Lager bei dem die folgenden Bedingungen vorausgesetzt werden:
a) Judotreibende Kinder bringen ihre unsportlichen Eltern mit. b) Judotreibende Eltern bringen ihre unsportlichen Kinder mit.

Sollten Deine eigenen Kinder nicht mehr in der Windelliga angesiedelt sein und schon längst in den Fußstapfen des Papas wandeln (ebenfalls den Judosport betreiben), dann könnt Ihr Euch gemeinsam bei einem Zeltlager
oder einer der Sommerschulen anmelden.

Warum muss der gemeinsame Urlaub unbedingt mit Judo verbunden (oder gar gefüllt) sein, geht doch einfach in den Bergen wandern, fahrt mit der Bahn ... ;).

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von kastow » 24.01.2020, 11:59

Welche der Sommerschulen findet denn für Erwachsene und Kinder gleichzeitig statt?
Herzliche Grüße,

kastow

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von Fritz » 24.01.2020, 14:47

kastow hat geschrieben:
24.01.2020, 11:59
Welche der Sommerschulen findet denn für Erwachsene und Kinder gleichzeitig statt?
Also bei der regulären Sommerschule in Lindow habe ich regelmäßig auch Kinder/Jugendliche gesehen.
Beim dem Judo&More-Dingsbums, können wohl auch Erwachsene als Betreuer mitmachen ;-)

Ansonsten: Guter Punkt ;-)
Mit freundlichem Gruß

Fritz

HBt.
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Eltern & Kind

Beitrag von HBt. » 24.01.2020, 17:49

kastow hat geschrieben:
24.01.2020, 11:59
Welche der Sommerschulen findet denn für Erwachsene und Kinder gleichzeitig statt?
Mist,
jetzt habe auch ich Dein Anliegen verstanden.
{
Mindestalter für die KINDER = 4 (bis 9) Jahre
Mindestalter für die ELTERN = 25 (bis 43) Jahre
};
Sage dieses doch gleich, dass ihr unter euch bleiben wollt - auf Borkum gibt es so etwas, nimm einfach den Judogi mit.

Tja, wenn ein ausreichender Bedarf besteht, dann muss man dieses einfach einmal anschieben. Als Träger muss ja nicht gleich der DJB oder ein LV herhalten, die Kirche reicht dazu völlig aus.
:eusa_think


#
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Jupp
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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von Jupp » 24.01.2020, 18:26

Fritz schreibt ein wenig despektierlich:
Also bei der regulären Sommerschule in Lindow habe ich regelmäßig auch Kinder/Jugendliche gesehen.
Beim dem Judo&More-Dingsbums, können wohl auch Erwachsene als Betreuer mitmachen
Eigentlich ist die Judo-Sommerschule für Teilnehmer ab 16 Jahren und Grüngurt gedacht. Sind die Kids in diesem Alter und der teilnehmende Elternteil mindestens Grüngurt, dann ist die Judo-Sommerschule des DJB in Lindau eine super Sache für Eltern mit Kind.

Das DJB-Ferienlager "Judo&More" war anfangs für Kinder in dem Alter gedacht, wo sie auch heute noch in großem Maße unsere Vereine verlassen, also die 6-15-jährigen. Diese Kids konnten ursprünglich schon ab dem gelben Gürtel teilnehmen. Pro acht Kinder sollte ein Betreuer für deutlich reduzierte Teilnahmegebühr (Kost&Logie) von Vereinsseite gestellt werden, damit die Trainer nicht auch noch nach 2 x Training am Tag auf die Kids aufpassen müssen. Für Kids ohne Betreuer wurde eine erhöhte Teilnehmergebühr verlangt und der DJB stellte für je 8-10 diese Kinder einen Betreuer, der dafür (gering) bezahlt wurde. Wenn also nicht der Elternteil Betreueraufgaben für mehrere Vereinsmitglieder übernimmt, sollte er bei Judo&More nicht nur mit SEINEM Kind teilnehmen teilnehmen können.

Judo-Ferienlager für Eltern mit IHREN Kindern gibt es meines Wissens bisher von Verbandsseite her organisiert nicht - sind aber ganz sicher eine gute Idee!

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von tutor! » 24.01.2020, 19:07

Grundsätzlich halte ich das auch für eine gute Idee. Allerdings müsste dann auch ein entsprechend attraktives Programm angeboten werden. Dazu muss dann die Zielgruppe - oder besser im Plural "die Zielgruppen" - zielgenau angesprochen werden. Es gibt ja die Konstellation, dass die Kinder weiter sind als die Eltern oder auch umgekehrt die Eltern Trainer der Kinder sind.... Ich stelle mir gerade vor, wie bunt eine solche Zusammenstellung werden kann....
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Beitrag von HBt. » 25.01.2020, 11:30

tutor! hat geschrieben:
24.01.2020, 19:07
Grundsätzlich halte ich das auch für eine gute Idee. Allerdings müsste dann auch ein entsprechend attraktives Programm angeboten werden. Dazu muss dann die Zielgruppe - oder besser im Plural "die Zielgruppen" - zielgenau angesprochen werden. Es gibt ja die Konstellation, dass die Kinder weiter sind als die Eltern oder auch umgekehrt die Eltern Trainer der Kinder sind.... Ich stelle mir gerade vor, wie bunt eine solche Zusammenstellung werden kann....
Meine Güte, dauerte das jetzt aber lange. Ich fragte eingangs' schon nach dem "Anforderungsprofil, bzw. nach dem Katalog".


Gruß,
HBt.

Psst +1 (in diesem Zusammenhang)

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Re: Trainingslager für Eltern mit Kindern

Beitrag von Fritz » 25.01.2020, 11:56

Jupp hat geschrieben:
24.01.2020, 18:26
Fritz schreibt ein wenig despektierlich:
[ ... ]
Eigentlich ist die Judo-Sommerschule für Teilnehmer ab 16 Jahren und Grüngurt gedacht. Sind die Kids in diesem Alter und der teilnehmende Elternteil mindestens Grüngurt, dann ist die Judo-Sommerschule des DJB in Lindau eine super Sache für Eltern mit Kind.
Ist es despektierlich, Tatsachen zu nennen?
Ich kenn die Sommerschulen noch, da war die Mindestanforderung wohl 17Jahre und Blaugurt. Aber - und da bin ich jetzt noch völlig fasziniert - war man (im Gegensatz zur üblichen deutschen Art) da überhaupt nicht dogmatisch und so
konnte man alle Graduierungen dort finden und auch deutliche Jüngere ...
tutor! hat geschrieben:
24.01.2020, 19:07
Grundsätzlich halte ich das auch für eine gute Idee. Allerdings müsste dann auch ein entsprechend attraktives Programm angeboten werden. Dazu muss dann die Zielgruppe - oder besser im Plural "die Zielgruppen" - zielgenau angesprochen werden. Es gibt ja die Konstellation, dass die Kinder weiter sind als die Eltern oder auch umgekehrt die Eltern Trainer der Kinder sind.... Ich stelle mir gerade vor, wie bunt eine solche Zusammenstellung werden kann....
Da kann ich nur empfehlen, komplette Themenkreise ausführlich abzudecken, also von Vorübungen über Lern-/Grundform hin zu Varianten, Anwendungen, Querverweisen usw. usf. So daß für jeden was zum Lernen dabei ist und gleichzeitig
der Fortgeschrittene Methodik und Konzepte versteht. HBt. kennt Lehrgänge, die so abliefen ... ;-)
Oder man bietet Themenfelder an, die prinzipiell im regulären Training wettkampfregelbedingt zu kurz kommen - bestimmte Kata mit Anwendung, verbotene Techniken (bspw. Nichtellbogen-Hebel usw. usf.)
Oder beides ...
Mit freundlichem Gruß

Fritz

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