TAISO

Hier geht es um die Trainingsgestaltung,-methodik,-formen.
HBt.
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Die Trainingslehre - und der Wortschatz

Beitrag von HBt. »

Vermittelt wurden Trainingsmethoden,
die Beweglichkeit,
Stabilität,
Koordination
und Kraft fördern und damit auch judo-spezifische Anforderungen sinnvoll unterstützen. Gleichzeitig wurden allgemeine Gesundheitsaspekte wie Ausgleichsbewegungen, Regeneration und alltagstaugliche Kräftigung thematisiert
Wir unterscheiden zwischen der KONDITION & der KOORDINATION, ebenso besteht ein markanter Unterschied zwischen der METHODE und ausgewählten ÜBUNGEN, also Übungsbeispielen.

Wahrscheinlich wurde innerhalb der Praxiseinheiten des GRUNDKURSES ein Potpourri (buntes Allerlei) aus exemplarischen Übungen durchgespielt. Dagegen ist nichts einzuwenden. Persönlich interessiert mich was "judospezifische Anforderungen" sind, und zwar im Detail.

Falls es sich doch um Methoden handelte, also um den theoretischen Unterbau, interessiert mich die korrekte Benennung der Methoden. Ebenso was ist eine "alltagstaugliche Kräftigung"? Kräftigt sie den Alltag eines Durchschnittsmenschen? Oder handelt es sich um Übungen zur Kräftigung der Halte-u. Beugemuskulatur des ordinären Sklaven in seinem Alltag, also um leichte, kurze Übungen mit der eigenen Körpermasse und der Schwerkraft?

Ausgleichsbewegungen & Regeneration

als allgemeiner Gesundheitsaspekt - wirft Fragen auf!

Ich denke, eine Ausgleichsbewegung, also eine kompensatorische Angelegenheit* ist nicht gemeint. Welche Übungen sollen welchen Ausgleich im einseitigen Alltagstrott eines Büromenschens, den üblichen, sitzenden Tätigkeiten (im Auto, in der überfüllten, lärmenden Straßenbahn, vor dem dämlichen PC-Arbeitsplatz, dem bescheuerten SmartPhone, Tablet ... u.s.w.) erzielen und dieses auch bewerkstelligen können?

Die Regeneration muss sich ergo auf den typischen Alltag eines "arbeitsamen" [Zitat F.M.] Knecht beziehen, der bis zu 12h täglich nur sitzt - auf seinem Arbeits-u. Heimweg, sowie der Arbeits-u. Pausenzeiten.



Tja,
über das DJB-TAISO (die vierte Säule des Kodokan-Judo) selbst' haben wir leider absolut nichts (aus dem Bericht) erfahren. Das ganze Ding war nichts weiter als ein Grund-o. Erinnerungskurs für schlichte Übungsleiter (m/w/d).


Spaß macht so ein Wochenendseminar oder Kurs immer, auf die eine oder andere Weise - hoffentlich auch nachhaltig Freude.
:dancing


*im Sinne einer sportartspezifischen Ganzkörperbewegung zur Lösung eines Problemes
HBt.
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Die mentale Fitness

Beitrag von HBt. »

Impulse zur mentalen Fitness, etwa zur

Konzentrationssteuerung & zum bewussten Umgang mit Belastungen.

Dadurch entstand ein ganzheitliches Verständnis dafür, wie Training gesund, sicher und nachhaltig gestaltet werden kann.
Resilienz
sowie NLP fehlt hier noch im Salat der ausgeschütteten Glückshormone - des Testimonials zum TAISO-Trainer, zur TAISO-Trainerin.

T A I S O
kann einfach alles und nichts sein - nämlich nichts richtig.
HBt.
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Der Sport und seine Erscheinungsformen - TAISO, die Übungen, der Wettkampf ...

Beitrag von HBt. »

Eigentlich sollten wir wieder die "Kondition" als Gesamtheit, nämlich als die Summe aus koordinativer Fähigkeiten und den psycho-physischen Eigenschaften sehen, denn das sind die Bestandteile der Kondition.
Aus methodisch-didaktischer Sicht trennen und reduzieren wir gerne, dieses führt dann zum bekannten (vereinfachten) Bild (jeglicher Wochenendseminare des Breiten- o. Gesundheitssportes):

Kondition = KRAFT, SCHNELLIGKEIT, AUSDAUER
(das sind die physischen Eigenschaften)

Koordination = BEWEGLICHKEIT, GEWANDHEIT
(die koordinativen Eigenschaften, der Überschrift Konditon)

Kondition = intrapersonelles Verhalten
(zusätzlich noch' die psychischen Eigenschaften)

Das ist der Klassiker der Trainingslehre /Grundlagen* mit weiteren, spezifischen Verästelungen - und die Gesamtheit der Verästelungen will (?) das DJB-TAISO abdecken, gleichzeitig aber auch sportartspezifisch sein oder unterstützend wirken.

Eigenständig vermarktet' will DJB-TAISO aber auch als eigene Sportart verstanden werden, sie möchte das abdecken können, was noch in den frühen 1980er Jahren in der Hochschule als "Ausgleichssport" bekannt und benannt war.

TAISO
ist leider nichts weiter als der Name des (neuen) Kindes -> als Schulungsprogramm benötigt es einen Namen! Der Leistungssport (und Sportler) benötigt kein TAISO.

Trotz aller Kritik oder Unmut:
Gezielte Bewegung ist breitgefächert wünschenswert, egal wie die Nummer nun heißt oder genannt wird - viel Erfolg.


TAISO kann durchaus ein Teil des Klassikers "Ausgleichssport" werden, vor allem in normaler Sportbekleidung - blicken wir einmal eine Dekade in die Zukunft, dann hat /hätte Taiso es geschafft sich als vollwertiger Partner zu etablieren.




*die Grundlagen - und auch das Grundlagentraining, sowie ein entsprechendes Übungsprogramm, alles noch von der Disziplin (weitläufig der Sportart) unabhängig (unspezifisch)
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